Ankündigungen


Am 17. Juni war Open Campus!

Beim Open Campus haben wir in der Pagode des Fachbereichs 3 gemeinsam mit allen Interessierten eine Skulptur aus CDs gebaut und dabei natürlich etwas über Mathematik gelernt.

Open Campus Open Campus



1. Forschertag für die Oberstufe in Kooperation mit der AG Optimierung und Optimale Steuerung

Zu Nikolaus in die Universität: 1. Forschertag Optimierung faszinierte mit spannenden Praxisaufgaben

Wie regelt ein Pilot eine sichere Mondlandung an einem Flugsimulator? Wie balanciert ein Industrieroboter einen Tischtennisball? Und was hat Mathematik mit echten Anwendungen zu tun? Um Fragen wie diese ging es am 6. Dezember 2016 beim ersten Forschertag Optimierung der Universität Bremen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Veranstalter waren die beiden Arbeitsgruppen ´Optimierung und Optimale Steuerung` und ´Didaktik der Mathematik` im Fachbereich Mathematik/Informatik. Am Nikolaustag fanden sich 22 Schülerinnen und Schüler der Oberschule am Leibnizplatz mit ihrem Lehrer im Mathe-Atelier ein, kurz Matelier. In den Laboren der Optimierer probierten sie ihr mathematisches Wissen in praktischen Fragestellungen aus.

Von der Faszination angesteckt

Nach einer kurzen Einführung über den Bereich der Optimierung – ein spannendes und aktuelles Teilgebiet der Mathematik – teilten sich die jungen Nachwuchsforscher in Gruppen auf. An insgesamt vier Stationen bearbeiteten sie ihre jeweiligen Themen. Bei Optimierungsproblemen müssen unbekannte Größen bestimmt werden – etwas kompliziert, weil gleichzeitig vorgegebene Bedingungen eingehalten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben solch eine Begeisterung für ihr Fach gezeigt, das hat die Schülerinnen und Schüler unglaublich beeindruckt“, sagt Mathematikprofessorin Christine Knipping. „Die gestellten Aufgaben wie beispielsweise ´Wie findet man die besten Parameter, um mit einem Lego-Fahrzeug eine Strecke nachzufahren?’ wurden so lebendig in die Praxis umgesetzt, dass einfach jede und jeder von der Faszination angesteckt wurde.“

Selbstständig Problemlösestrategien entwickeln

Am Forschertag lernten die Schülerinnen und Schüler dabei nicht nur Mathematik als wichtiges Werkzeug kennen, sondern erwarben zugleich eine Reihe von Kompetenzen wie etwa das Entwickeln und Anwenden von Problemlösestrategien sowie Teamfähigkeit, die auch für außermathematische Bereiche von großer Bedeutung sind. Darüber hinaus ging es auch um Transferaufgaben wie etwa „Wie komme ich von einer technischen Fragestellung auf ein mathematisches Problem? Oder wie übertrage ich die mathematische Lösung zurück auf die technische Fragestellung?“. Abschließend wurde den jungen Nachwuchsforschern die Bedeutung der vermittelten Inhalte auf aktuelle Forschungsthemen aufgezeigt. Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass zehn weitere Forschertage geplant sind. Die Termine finden jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr statt. Der nächste Forschertag findet am 13. Dezember 2016 statt.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Mathematik/Informatik
Prof. Dr. Christof Büskens, Tel.: 0421/218-63861
E-Mail: bueskens@math.uni-bremen.de

Dr. Matthias Knauer, Tel.: 0421/218-63863
E-Mail: optimierung@uni-bremen.de

Prof. Dr. Christine Knipping, Tel.: 0421/218-63721
E-Mail: knipping@uni-bremen www.matelier.uni-bremen.de


Quelle: Pressemitteilung #344 der Universität Bremen vom 07. Dezember 2016. Autor: A. Rockel



Bundesweit einzigartig: Duale Promotion für angehende Lehrerinnen und Lehrer

Die Lehrerbildung braucht wissenschaftlichen Nachwuchs für die Fachdidaktiken. Nach dem 18-monatigen Referendariat im Schuldienst verlieren jedoch wissenschaftlich ambitionierte Absolventinnen und Absolventen oft den Kontakt zu ihrer Hochschule.  Die Universität Bremen hat deshalb ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept gestartet: die „Duale Promotion“. Hier wird das Referendariat – also die zweite Ausbildungsphase in der Lehrerbildung nach dem universitären Abschluss – mit einer Dissertation kombiniert. Ziel ist es, bislang fehlenden wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken und die Erziehungswissenschaften zu gewinnen. „Die Schulen haben einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtsentwicklung, um den Herausforderungen der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden“, sagt der derzeitige Sprecher des Projekts, Professor Andreas Grünewald. Diese Themen will die „Duale Promotion“ bevorzugt aufgreifen. Die ersten sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden jetzt bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Haus der Wissenschaft von der Senatorin für Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, sowie Vertretern aus Wissenschaft und der Lehrerbildung der Uni Bremen begrüßt.

Enge Zusammenarbeit mit Schulen

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten promovieren in den Fächern Mathematik, Spanisch, Kunst, Deutsch, Biologie sowie Musik und kooperieren dabei eng mit mehreren Schulen in Bremen. Für sie ist die Duale Promotion eine gute Möglichkeit, eigene drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten. Das Land Bremen hat die Zusammenarbeit unterstützt und Rechtsvorschriften entsprechend angepasst. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz begrüßt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Fachdidaktiken: „Die `duale Promotion` bietet den Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Möglichkeit Referendariat und Promotion zu verknüpfen. Sie haben damit einen hohen Anreiz ihre wissenschaftliche Arbeit nach der Promotion an der Universität fortzusetzen. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Förderung den notwendigen Aufwuchs des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Lehrerbildung erreichen werden.“

Wie funktioniert die Duale Promotion?

Die Duale Promotion dauert regulär vier Jahre. In den ersten zehn Monaten entwickeln die Stipendiatinnen und Stipendiaten das Konzept für ihr Forschungsvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. Danach absolvieren sie dort ihr Referendariat und erheben gleichzeitig die Daten für ihre Dissertation. In der restlichen Promotionszeit werden die Forschungsergebnisse abschließend bearbeitet. Während der Dualen Promotion werden die Promovendinnen und Promovenden in ein Graduiertenkolleg eingebunden, das von der Universität und dem Landesinstitut für Schule (LIS) gemeinsam gestaltet wird. Finanziert werden die ersten Stipendien im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Entwickelt wurde die „Duale Promotion“ von der Creative Unit „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT) der Universität Bremen. Sie wird mit Exzellenzgeldern gefördert.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Creative Unit FaBiT
Prof. Dr. Andreas Grünewald
Tel.: +49 421 218 68400
E-Mail: gruenewald@uni-bremen.de

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Prof. Dr. Sabine Doff
Tel.: +49 421 218-68170
E-Mail: doff@uni-bremen.de

Dr. Regine Komoss
Tel.: +49 421 218-61900
E-Mail: rkomoss@uni-bremen.de

Ähnliche Links
Weitere Informationen zur Creative Unit FaBit und zur Dualen Promotion 

Quelle: Pressemitteilung #2016069 der Universität Bremen vom 25. Oktober 2016. Autor: M. Mossig


Neues Projekt gestartet: Mutimodal Algebra lernen 

Die Algebra ist ein wichtiger Bestandteil des Schulfachs Mathematik: Ein gutes Verständnis ist die Grundlage für ein weiterführendes Studium, nicht nur der Naturwissenschaften. Jedoch fällt es vielen Lernenden aller Ausbildungsphasen schwer, abstrakte Algebra-Konzepte wie Gleichungen und Variablen nachzuvollziehen und anzuwenden.

Ziele und Vorgehen

Ziel des BMBF-Projektes MAL, das im Rahmen des Schwerpunktes „Erfahrbares Lernen“ gefördert wird, ist ein selbstdifferenzierendes Algebra-Lernsystem, das den Lernenden an Schule, Universitäten und in der Aus- und Weiterbildung abstrakte Algebra-Konzepte physisch begreifbar, interaktionsfähig und deshalb körperlich erfahrbar vermittelt. Hierzu werden berührbare Lernelemente entwickelt, die Algebra-Konzepte wie beispielsweise Zahlen oder Variablen verkörpern. Die Lernenden können diese Lernelemente anordnen und verändern, das System über Gesten steuern und erhalten dabei ein akustisches und visuelles Feedback. Der Interaktionsraum, in dem diese Objekte eingesetzt werden – beispielsweise eine Tischoberfläche – wird zusätzlich durch ein großflächiges Display ergänzt. So entstehen Sinneserfahrungen, die zu einem tieferen und nachhaltigeren Verständnis der algebraischen Zusammenhänge beitragen sollen.

MAL


Dabei gehen mathematikdidaktische Forschung und technische Interaktionsforschung und Entwicklung Hand in Hand. Die Entwicklung soll iterativ durch Evaluationsschritte begleitet werden, um eine optimale Performance zu erreichen. Besonders sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden könnte das fertige Produkt als didaktisches Begleitmaterial in Lehrwerken. Damit wäre es eingebettet in ein langfristig erfolgreiches didaktisches Gesamtkonzept, das Lehrkräfte dort entlastet, wo es sinnvoll ist. Deshalb sollen bereits während der Entwicklung solche Bedarfe aufgegriffen, an Schulbücher angekoppelt, didaktisch beforscht und als Grundlage zur weiteren Entwicklung genutzt werden.

Innovationen und Perspektiven

MAL greift drei bislang separierte Komponenten mathematikdidaktischer Forschung und Entwicklung auf: taktile Modelle, digitale Interaktion und Feedback durch Bewegung und Gesten. Ihre Verknüpfung ist neu und erschließt ein Lernpotenzial, das die Stärken jeder Komponente nutzbar macht und ihre Schwächen kompensiert.

Interdisziplinäres Projekt

Die Entwicklung des technischen Frameworks wird federführend durch das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnologien (TZI) übernommen und von xCon Partners unterstützt. Die inhaltliche und didaktische Gestaltung des Frameworks liegt in den Händen der AG Didaktik der Mathematik. Das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib) begleitet den Entwicklungsprozess und wirkt in der Weiterentwicklung hinsichtlich der Usability und zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragestellungen. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Klinischen Studien (KKSB) evaluieren die Partner das Gesamtvorhaben.

Weitere Informationen

Ausführliche Pressemitteilung auf der Webseite des TZI 

Das MAL-Projekt auf den Seiten des BMBF

Das MAL-Projekt in der Madipedia der GDM 


Neue MINT-Lehrideen für heterogene Schülerschaft

Telekom-Stiftung fördert MINT-Lehrerbildungskonzepte der Uni Bremen für fachlichen und inklusiven Unterricht in heterogenen Lerngruppen / Erste Ergebnisse und Erfahrungen jetzt online unter www.mint-lehrerbildung.de

Fachlich Lernen im sozialen Miteinander: So lässt sich die Kernidee des Verbundprojektes „Diagnose und individuelle Förderung“ zusammenfassen, an dem die Universität Bremen mit zwei Teilprojekten beteiligt ist. In ihnen geht es darum, die MINT-Lehrerausbildung in der Primar- und Sekundarstufe I im Umgang mit Heterogenität zu verbessern. Seit mehr als zwei Jahren werden die Bremer Forschungsprojekte „Inklusiver Mathematikunterricht“ und „Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ von der Telekom-Stiftung gefördert. Die Uni Bremen gehört dabei gemeinsam mit der TU Dortmund (Koordination) und den Universitäten in Gießen und Oldenburg zu dem Entwicklungsverbund „Diagnose und Förderung heterogener Lerngruppen“. Der Schwerpunkt in den Bremer Teilprojekten liegt in der Verzahnung von fachdidaktischen und schulpraktischen Studienelementen in Mathematik und Chemie. Seit dem 18. Februar 2016 sind erste Ergebnisse – auch aus den anderen beiden von der Telekom-Stiftung unterstützten Forschungsverbünden – in einem Online-Magazin unter www.mint-lehrerbildung.de dokumentiert. Bildungsexperten, Lehrkräfte und interessierte Öffentlichkeit haben Zugriff auf spannende und unterhaltsame Geschichten, Interviews, Videos und Ton-Dokumente, die multimedial aufbereitet sind. Das Online-Magazin wird im Laufe des Jahres um neue Inhalte erweitert.

Mathe inklusive

Im Projekt „Inklusiver Mathematikunterricht“ arbeiten die Bremer Professorinnen Dagmar Bönig (Mathematikdidaktik Grundschule / Elementarbereich), Natascha Korff (Inklusive Pädagogik, Schwerpunkt Didaktik) und Angelika Bikner-Ahsbahs (Lehramt Mathematik für Gymnasium / Oberschule) zusammen. Gemeinsam mit ihren Studierenden entwickeln sie Unterrichtskonzepte, die allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse erlauben, sich trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen mit denselben mathematischen Problemen auseinanderzusetzen und sich so gemeinsam auf dasselbe Thema zu konzentrieren. Den Didaktik-Expertinnen der Uni Bremen war besonders wichtig, bei ihren Studierenden Verständnis dafür zu entwickeln, dass inklusiver Unterricht bedeutet, die unterschiedlichen Entwicklungspotenziale der Schülerinnen und Schüler wach zu rütteln und auszuschöpfen. Ihnen – den zukünftigen Lehrkräften – fällt dabei die Schlüsselrolle zu. Sie müssen im Unterricht auf die Beiträge der Lernenden reagieren und ihnen mit Hilfe gezielter Aufgabenstellungen – im didaktischen Fachjargon spricht man von emergenten Aufgaben – zu adäquaten Lernfortschritten verhelfen. Die Studierenden sammeln praktische Unterrichtserfahrungen in Bremer Schulen und werten sie in Begleitveranstaltungen zum Praxissemester im kommenden Sommersemester aus. Im Online-Magazin erläutert Angelika Bikner-Ahsbahs den Begriff „emergente Aufgabe“ an konkreten Unterrichtssituationen.

Unterricht den Schülern anpassen

„Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ lautet das zweite Teilprojekt der Uni Bremen unter der Federführung von Professorin Christine Knipping (Didaktik der Mathematik), Dr. Silvija Markic und Yannik Tolsdorf (beide Didaktik der Chemie). Beim adaptiven Unterricht stehen die Lehrkräfte vor der Aufgabe, die Lernenden inhaltlich dort abzuholen, wo sie stehen. Der Unterricht muss sich also auf die Schülerinnen und Schüler einstellen, an ihren Vorstellungen anknüpfen und diese gemeinsam zu fachlich tragfähigen Vorstellungen weiter entwickeln. In der Didaktik spricht man hier von diagnostischer Rekonstruktion. Analytisch soll erkannt und verstanden werden, was die einzelnen Lernenden über das Lernthema wissen, um mit den Lehrinhalten didaktisch „passgenau“ ansetzen zu können. Für sehr heterogene Lerngruppen hat es sich als sinnvoll herausgestellt, in der Unterrichtsvorbereitung selbstdifferenzierende Aufgaben zu erarbeiten, um dem Entwicklungsstand und den -möglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Auch dieses Projekt wird gemeinsam mit Studierenden bis zum Schuljahresende im Praxissemester durch fachdidaktische Veranstaltungen in Mathematik und Chemie begleitet.

Auf zur guten Lehrkraft

Im Rahmen des von der Telekom-Stiftung aufgelegten Hochschulprogramms zur Verbesserung der Lehrerbildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geht es nicht nur in Bremen weiter um die Frage: Wie macht man angesichts einer vielschichtigen und heterogenen Schülerschaft Lehramtsstudierende zu guten Lehrkräften? Diese Frage beschäftigt auch die Partner aus den anderen zwölf beteiligten Hochschulen. Über die Projektfortschritte, konkreten Erfahrungen, Unterrichtserfolge oder didaktische Sackgassen wird das Online-Magazin (www.mint-lehrerbildung.de ) kontinuierlich berichten.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Mathematik / Informatik
AG Didaktik der Mathematik
Prof. Dr. Christine Knipping
Tel. 0421 218-63720
E-Mail: knipping@math.uni-bremen.de

Quelle: Pressemitteilung #044 der Universität Bremen vom 18. Februar 2016. Autor: E. Scholz


Lehrerbildung: Uni Bremen im Wettbewerb „Digitales Lernen Grundschule“ erfolgreich

Pressemitteilung der Universität Bremen Nr. 349 / 10. Dezember 2015 SC

„Digitale Medien inklusive!“: So lautet der Projektantrag, mit dem ein Team aus 15 in Lehrerbildung und Medienpädagogik an der Universität Bremen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt bei der Ausschreibung der Deutschen Telekom Stiftung zur Förderung von Digitalem Lernen in der Grundschule punktete. Bundesweit bewarben sich 24 Universitäten und Pädagogische Hochschulen um fünf Förderplätze. Der Bremer Antrag unter der Teamleitung von Professor David Reid (Fachbereich Mathematik/Informatik)) schaffte den Sprung in die Förderung mit der gelungenen Verzahnung von digitalen Medien und inklusivem Lernen und der vom Zentrum für Lehrerbildung koordinierten Einbindung des Vorhabens in die Lehrerbildung der Universität Bremen. In der Finalistenrunde überzeugten Professorin Dagmar Bönig und Professor Karsten D. Wolf (beide Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) gemeinsam mit David Reid die Jury von der Qualität der vorgeschlagenen sieben Konzepte. Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan gab mit einem Letter of Intent Rückendeckung. Mit einem Fördervolumen von rund 300.000 Euro erhalten die Beteiligten zusammen mit den beiden Schulpartnern „Grundschule an der Gete“ und „Grundschule an der Nordstraße“ in den nächsten drei Jahren die Möglichkeit, digitale Bildung und Inklusion voranzubringen. „Damit können wir bedeutsame Impulse für die Integration medienpädagogischer Kompetenzen in die Lehrerbildung geben“, zeigt sich David Reid zuversichtlich.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. David Reid (Projektleitung)
Tel. 0421 218 63725
E-Mail: dreid@uni-bremen.de