Neuigkeiten

Neuerscheinung: "Adaptive teaching of covariational reasoning: Networking "the way of being" on two layers

Angelika Bikner-Ahsbahs neuer Artikel im JMB ist jetzt online bis zum 14.8.2022 erhältlich.

Praktikum in der AG Didaktik

Wir freuen uns sehr über das Interesse einer Bremer Schülerin, bei uns ein zweiwöchiges Praktikum zu absolvieren. Herzlich willkommen! Ab dem 30.5.22 geben wir ihr einen Einblick in die vielfältigen Arbeits- und Forschungsbereiche unserer AG Didaktik der Mathematik.

Vorträge über mathematikdidaktische Forschung im Mathematischen Kolloquium

Alle Interessierten sind herzlich zu drei mathematikdidaktischen Vorträgen im Rahmen des Mathematischen Kolloquiums eingeladen!

26. April 2022, 17.30 - 19.00 (GW1, HS H0070):

Hat Musik etwas mit Mathematik zu tun?

Prof. Valentin Blomer (Universität Bonn)

17. Mai 2022, 16.00 - 17.30 (Cartesium, Rotunde):

Digitale Medien - Chance oder Hindernis für einsichtsvolles Lernen in Schule und Universität

JProf. Daniel Walter (Universität Bremen)

14. Juni 2022, 16.00 - 17.30 (online):

Funktionales Denken zielgerichtet fördern

Prof. Jürgen Roth (Universität Koblenz-Landau)

Bitte entnehmen Sie den Ankündigungen die Abstrakte sowie die Veranstaltungszeiten und -orte.

Symposium am 24./25. März 2022

Mitglieder der AG richten das Symposium "Zukunftsweisende Perspektiven zur Verzahnung und
Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik"
(24./25. März 2022) aus.

Vorträge über mathematikdidaktische Forschung im Mathematischen Kolloquium

14. Dezember 2021:

Welche Rolle können Differentialgleichungen im Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe spielen? Modellieren und qualitative Analysis

Prof. Sebastian Bauer (Georg-August-Universität Göttingen)

25. Januar 2022:

Mathematikunterricht in digitalen Zeiten: Streifzüge durchs Grenzgebiet zwischen schulischem und außerschulischem Lernen

Dr. Marcel Klinger (Universität Duisburg-Essen)

Bitte schauen Sie unter den Ankündigungen für weitere Informationen.

Neuerscheinung: "Reducing Fragmentation in University Pre-Service Teacher Education. Conditions and Challenges"

Erik Hanke, Stefanie Hehner and Angelika Bikner-Ahsbahs veröffentlichen Ergebnisse aus einem gemeinsamen Projekt der Mathematik und Englischen Sprachwissenschaft über "Reducing Fragmentation in University Pre-Service Teacher Education" in EDeR.

Prof. Maike Vollstedt auf der Nachwuchskonferenz der GDM

Prof. Maike Vollstedt ist als Expertin auf der Nachwuchskonferenz der GDM vertreten. Sie bietet dort u.a. einen Workshop zur Grounded Theory an.

Dr. Ingolf Schäfer stellv. Studiendekan

Dr. Ingolf Schäfer ist zum stellvertretenden Studiendekan für den FB3 gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

Prof. Maike Vollstedt im Fachbereitsrat

Prof. Maike Vollstedt ist als professorales Mitglied in den Fachbereitsrat des FB3 gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

Kompendium zum Wissenschaftlichen Arbeiten online

Ab sofort steht ein Kompendium zum Wissenschaftlichen Arbeiten in der Mathematikdidaktik unseres Fachbereiches zur Verfügung.




Ankündigungen



Gastvorträge im Mathematischen Kolloquium im Sommersemester 2022

Im aktuellen Sommersemester werden im Rahmen des Mathematischen Kolloquiums drei Beiträge aus dem Bereich der Mathematikdidaktik präsentiert. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

26. April 2022, 17.30 - 19.00: Hat Musik etwas mit Mathematik zu tun?

Prof. Valentin Blomer (Universität Bonn)

Abstrakt: Musik und Mathematik wird eine besondere Verbindung nachgesagt. Woran manifestiert sich diese Verbindung? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Und noch grundlegender: Was macht Mathematik und Musik überhaupt aus? Diese Fragen sollen anhand ausgewählter Beispiele aus beiden Diszplinen untersucht werden, um den Verbindungen, aber auch den Gegensätzen von Musik und Mathematik auf die Spur zu kommen.

Dieser Vortrag findet im GW1 HS H0070. Nicht nur alle Mathematik- sondern auch alle Musikbegeisternten sind hierzu herzlich eingeladen!


17. Mai 2022, 16.00 - 17.30: Digitale Medien - Chance oder Hindernis für einsichtsvolles Mathematiklernen in Schule und Universität?

JProf. Daniel Walter (Universität Bremen)

Abstrakt: Nicht erst seit den jüngsten gesellschaftlichen und bildungspolitischen Entwicklungen steht die Frage nach Chancen digitaler Medien mehr und mehr im Fokus der Forschung – auch in der Mathematikdidaktik. In meinem Vortrag werde ich ausgehend von Ergebnissen der international vergleichenden TIMS-Studie zunächst darlegen, dass digital erfasste mathematische Kompetenzen von Viertklässler*innen einerseits als ausbaufähig eingeschätzt werden können. Andererseits deuten die Daten auf eine Notwendigkeit hin, (angehenden) Lehrkräften Anregungen für die Gestaltung digital gestützter Unterrichtspraxis in der Aus- und Weiterbildung anzubieten. Diesem Gedanken folgend werden zwei Projekte vorgestellt; eines für die Unterrichtsebene und eines für die Fortbildungsebene. Im Projekt „Stellenwerte üben“, das die Unterrichtsebene adressiert, wurde eine Software zur Festigung des Stellenwertverständnisses entwickelt und Nutzungsweisen von Lernenden untersucht. Das Projekt FALEDIA widmet sich hingegen der Frage, inwiefern eine digitale Lernplattform zur Steigerung von Diagnosefähigkeiten geeignet sein kann und wie sie von angehenden Lehrkräften genutzt wird.

Dieser Vortrag findet in der Rotune des Cartesiums statt.


14. June 2022, 16.00 - 17.30: Funktionales Denken zielgerichtet fördern

Prof. Jürgen Roth (Universität Koblenz-Landau)

Abstrakt: Funktionale Zusammenhänge zwischen Größen spielen in allen Lebensbereichen eine entscheidende Rolle und sind das Bindeglied zwischen den Themensträngen der (Schul-)Algebra. Um sinnvoll mit ihnen arbeiten zu können, muss funktionales Denken ausgebildet und dauerhaft wachgehalten werden. Dabei geht es um die Grundvorstellungen Zuordnung, Änderungsverhalten bzw. Kovariation und die Sicht auf die Funktion als Ganzes. Vor diesem Hintergrund muss funktionales Denken bei Lernenden ausgebildet und dauerhaft wachgehalten werden. Dabei geht es um die Grundvorstellungen Zuordnung, Änderungsverhalten bzw. Kovariation und die Sicht auf die Funktion als Ganzes. Im Vortrag wird anhand eigener Forschungsergebnisse herausgearbeitet, wie mit Hilfe des Experimentierens funktionales Denken gefördert werden kann. Abhängig davon, ob mit realen Materialien oder mit geeignet gestalteten Simulationen experimentiert wird, können unterschiedliche Fähigkeiten des funktionalen Denkens gezielt (weiter-)entwickelt werden. Insbesondere die komplexeren Grundvorstellungen Kovariation und Sicht auf die Funktion als Ganzes können durch das Arbeiten mit geeignet gestalteten Simulationen besonders gut gefördert werden. In jedem Fall spielen Repräsentationen von Funktionen und deren Interpretation bei der Verständnisentwicklung eine entscheidende Rolle, die bei der Konzeption von Lerngelegenheiten zu berücksichtigen ist.

Der Vortrag findet online statt. Bitte schauen Sie hier für weitere Informationen.


Symposium "Zukunftsweisende Perspektiven zur Verzahnung und Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik" (24./25. März 2022)

Mitglieder der AG richten mit dem Projekt "Digi-Spotlights" der Bremer Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Symposium "Zukunftsweisende Perspektiven zur Verzahnung und Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik" in einem Hybrid-Format (Präsenz und online) aus.

Ziel ist es, Fachdidaktiker*innen und Fachdidaktiker*innen zusammenzubringen, um aktuelle Forschung und Lehrinnovationen rund um die Verbindung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik zu diskutieren.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


Gastvorträge im Mathematischen Kolloquium im Wintersemester 2021/2022

Im aktuellen Wintersemester werden im Rahmen des Mathematischen Kolloquiums zwei Beiträge aus der mathematikdidaktischen Forschung präsentiert. Die Uhrzeit ist 16.00 - 17.30.

14. Dezember 2021: Welche Rolle können Differentialgleichungen im Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe spielen? Modellieren und qualitative Analysis

Prof. Sebastian Bauer (Georg-August-Universität Göttingen)

Abstrakt: Trotz ihrer zentralen Rolle in den Naturwissenschaften und in der Analysis fristen Differentialgleichungen in der Schulmathematik ein eher randständiges Dasein. In diesem Vortrag soll ein Konzept vorgestellt werden, mit dem das Potential von Differentialgleichungen für gehaltvolle Modellierungs- und Argumentationsaktivitäten in schulischen Kontexten erschlossen werden kann. Dabei liegt der Fokus zum einen auf dem Aufstellen und zum anderen auf dem qualitativen Lösen von Differentialgleichungen. Es wird über erste Erfahrungen aus experimentellen Settings berichtet.


Der Vortrag findet online statt. Schauen Sie hier für weitere Informationen.


25. Januar 2022: Mathematik in digitalen Zeiten: Streifzüge durchs Grenzgebiet zwischem schulischem und außerschulischem Lernen

Dr. Marcel Klinger (Universität Duisburg-Essen)

Abstrakt: Im Jahr 2017 besaßen 97 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland ein Smartphone. Nicht zuletzt solche Geräte garantieren somit eine potentiell ortsunabhängige Verfügbarkeit unterschiedlicher mathematischer Erklär-Apps und -videos. Entsprechende Lernmittel erfreuen sich in der Schülerschaft nicht erst seit Beginn der Pandemie einer besonderen Beliebtheit, welche sich gerade in außerschulischen Lernkontexten wie dem Bearbeiten von Hausaufgaben oder der Vorbereitung auf Prüfungssituationen zeigt. Exemplarisch werden im Vortrag Studien zu Computer-Algebra-Apps wie „Photomath“ sowie zu mathematischen YouTube-Videos vorgestellt. Hierbei ergibt sich letztlich die Frage, welches Potenzial für das Lernen von Mathematik mit entsprechenden Lernmedien einhergeht und wie innerhalb schulischer Settings auf diese reagiert werden sollte.


Gastvorträge im Mathematischen Kolloquium im Sommersemester 2021

Im aktuellen Sommersemester werden im Rahmen des Mathematischen Kolloquiums zwei Beiträge aus der mathematikdidaktischen Forschung dargeboten. Die Uhrzeit ist 16.00 - 17.30.

04. Mai 2021 Kontinuitäten und Diskontinuitäten am Übergang von der Schule zur Hochschule

Prof. Alexander Schüler-Meyer (Eindhoven University of Technology)

Abstrakt: Der Übergang von der Schulmathematik zur Hochschulmathematik stellt viele Lernende vor große Herausforderungen. Die Ursachen für diese Herausforderungen sind vielfältig und reichen von institutionellen und motivationalen Faktoren bis hin zu Unterschieden in den diskursiven Praktiken. Der theoretische Rahmen der Commognition erlaubt es, insbesondere die letztgenannten Unterschiede in den diskursiven Praktiken zu untersuchen. An zwei Beispielen wird gezeigt, wie es dieser theoretische Rahmen erlaubt, den Übergang von der Schul- zur Hochschulmathematik auf der Mikroebene von Lernprozesse zu erforschen. Dabei werden einerseits Umbrüche im mathematischen Diskurs sichtbar, andererseits aber auch Kontinuitäten zwischen Schulmathematik und Hochschulmathematik.

Der Vortrag findet online statt. Bitte melden Sie sich per Mail an kalorenz@uni-bremen.de.


15. Juni 2021 Was verstehen Abiturientinnen und Abiturienten unter Beweis?

Dr. Leander Kempen (Universität Paderborn)

Abstrakt: Auch wenn der mathematische Beweis als zentrales Werkzeug und Erkenntnismittel der Mathematik gilt, nimmt das Beweisen in der Schule eine eher untergeordnete Rolle ein. Unter der Kompetenz „Mathematisch Argumentieren“ werden prominent auch gerade nicht-formale Begründungsformen für den Unterricht subsummiert. Bedenkt man, dass das Beweisen als eine der zentralen Herausforderungen im Übergang in ein mathematikhaltiges Studium betrachtet wird, so stellt sich die Frage, mit welchen Vorstellungen zum mathematischen Beweisen Abiturientinnen und Abiturienten die Schule verlassen.

Auf der Basis der für den Mathematikunterricht konzeptualisierten Definition von „Beweis“ nach Stylianides (2007), werden in dem Vortrag Konkretisierungen des Beweisbegriffs unter den Aspekten „accepted statements“, „valid forms of reasoning“ und „appropriate forms of expressions“ bei Beweisbearbeitungen und zugehörigen Reflexionen von Abiturientinnen und Abiturienten herausgearbeitet. Unter schuldidaktischer Perspektive soll es darum gehen, die schulische Sozialisation in Bezug auf das Beweisen herauszustellen und gegebenenfalls implizite Normen zu abstrahieren. Mit Blick auf die Hochschule erscheint eine Einigkeit über die Begriffsbedeutung von „Beweis“ als notwendige Voraussetzung für weiterführende Lehr-Lern-Prozesse. Bei der Betrachtung von Verbindungen und Brüchen zwischen Schul- und Hochschulmathematik kann ferner der Aspekt der Enkulturation in die Kultur der Mathematik erörtert werden.

Der Vortrag findet online statt. Bitte melden Sie sich per Mail an kalorenz@uni-bremen.de.


"Math-IT - GIRLS, go!" - Veranstaltung in der Reihe "NACHGEFRAGT!"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "NACHGEFRAGT!" des BMBF-Projekts "Schnittstellen gestalten" berichten am 8. Oktober 2020 (15:00-17:00) Mathematikerinnen und Informatikerinnen über ihre Begeisterung für die beiden Fächer und die Rolle der Frau. Die Veranstaltung findet online statt. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen dem Flyer. Lesen Sie gerne dazu auch den Artikel Zauberhafte Mathematik und Informatik für Schülerinnen.


DI-MAVI 26

DI-MAVI 26 findet vom 16.-18. September 2020 statt. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Tagungswebsite: www.math.uni-bremen.de/didaktik/tagungen/mavi26.


Gastvorträge im Mathematischen Kolloquium im Sommersemester 2020

Im aktuellen Sommersemester werden im Rahmen des Mathematischen Kolloquiums drei Beiträge aus der mathematikdidaktischen Forschung dargeboten. Die Uhrzeit ist 16.00 - 17.30.

30. Juni 2020 Mathematische Experimente - ein idealer Schritt in die Mathematik

                        Prof. Albrecht Beutelspacher (Mathematikum Gießen e.V.)

Abstract: Das Mathematikum Gießen basiert auf zahlreichen interaktiven Experimenten, mit denen Besucher selbständig Mathematik erfahren sollen. Ob und inwieweit und unter welchen Umständen das gelingt, soll in dem Vortrag anhand einiger Beispiele und Analysen erörtert werden.

Der Vortrag fand online statt.


Anschließend:

Das Mathematikum kommt nach Bremen: "Verblüffende mathematische Experimente" mit Albrecht Beutelspacher

Wir laden Sie – Groß und Klein - hiermit herzlich ins matelier ein zu 90 Minuten mathematischem Vergnügen mit Prof. Albrecht Beutelspacher vom Mathematikum in Gießen.

Di, 30.06.2020, 17.30 Uhr (online per Zoom)

Das Mathematikum ist das erste Mathematikmuseum der Welt und steht in Gießen. Mit mehr als 170 Exponaten kann Mathematik von allen neu erfahren werden, ob Mathe-Profi oder Laie. Auch online ist das Mathematikum mit seinen Aktivitäten zum Anfassen nah.

Der Initiator des Museums Prof. Albrecht Beutelspacher wird am 30. Juni 2020 online bei uns in Bremen sein und hat Mathematik zum Anfassen im Gepäck. Kommen können alle, Erwachse wie auch Kinder. Ein paar Vorfilme vom Team des matelier der Universität Bremen, das seinen Forschertag 5/6 zur Kryptographie jetzt auch digital für Klassen anbietet, leiten den vergnüglichen Abend mit Herrn Beutelspacher ab 17.30 Uhr ein.

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen Sie / Ihr mit einfachsten Materialien (Papier, Schere, Klebstoff) interessante mathematische Objekte her und führen verblüffende mathematische Experimente durch. Fast unmerklich wird das Potential dieser Experimente deutlich. Ein Workshop, der Spaß macht und in dem Sie / Ihr etwas lernt. Also bitte DinA4-Papier, Schere und Klebstoff zum Mitmachen bereithalten!

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme. Bitte melden Sie sich bis zum 29. Juni für diese Veranstaltung bei Nele Abels (nele.abels@uni-bremen.de) an.


28. April 2020 Metakognition im Mathematikunterricht - Analyse und Einschätzung fachlicher Qualität metakognitiver Aktivitäten im Klassengespräch

                        Dr. Edyta Nowinska (Universität Osnabrück)

Abstract: Für eine Steigerung der Wirksamkeit von Mathematikunterricht kommt der Förderung von Metakognition der Lernenden im Unterricht eine vielversprechende Rolle zu. Metakognition bezieht sich auf Planung, Überwachung und Regulation kognitiver Prozesse in der Auseinandersetzung mit mathematischen Gegenständen (z.B. Begriffen, Methoden, Strategien und Zusammenhängen).
Trotz zahlreicher Wirkungsnachweise metakognitiver Trainingsprogramme bleibt die Frage offen, wie metakognitive Lehrer- und Schüleraktivitäten in Bezug auf ihre fachliche Qualität im regulären Unterricht analysiert und eingeschätzt werden können. Für die fachliche Qualität spielt es eine besondere Rolle, wie elaboriert diese Aktivitäten sind und wie genau sie sich auf die diskutierten mathematischen Gegenstände und Äußerungen der anderen Gesprächsteilnehmer beziehen.
Im Vortrag wird ein Verfahren erklärt, mit dem metakognitive Aktivitäten im Klassengespräch analysiert und hinsichtlich deren Beitrags zur Förderung mathematischer Kompetenzen der Lernenden eingeschätzt werden können. Anschließend wird aufgrund eigener Erfahrung in der universitären Lehre berichtet, wie dieses Verfahren in der Ausbildung angehender Lehrkräfte genutzt werden kann, um diese für die Rolle des Klassengesprächs in der Steigerung der Wirksamkeit von Mathematikunterricht zu sensibilisieren.

Der Vortrag fand online statt.


19. Mai 2020 Effekte externer Repräsentation auf funktionales Denken

                        Dr. Tobias Rolfes (IPN Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik)

Abstract: Die Förderung funktionalen Denkens ist seit den Meraner Reformvorschlägen aus dem Jahr 1905 ein Schlüsselthema des mathematikdidaktischen Diskurses. Externe Repräsentationen spielen eine besondere Rolle für das funktionale Denken, da nach Duval (2006) mathematische Objekte nicht unmittelbar, sondern nur durch externe Repräsentationen zugänglich sind. Typische externe Repräsentationen von funktionalen Zusammenhängen sind tabellarische, graphische, algebraische und verbale Darstellungen. Im Vortrag wird zunächst eine Operationalisierung des Begriffs "Funktionales Denken" vorgestellt und aus theoretischer Perspektive der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen externe Repräsentationen auf kognitive Prozesse haben. Anschließend werden Ergebnisse aus empirischen (Quasi-)Experimenten vorgestellt und diskutiert, in denen der Einfluss externer Repräsentationen auf das funktionale Denken untersucht wurden.

Der Vortrag fand online statt.


MAVI26 in Bremen

It is our great pleasure to announce that the 26th Conference of Mathematical Views (MAVI26), will be held in Bremen, Germany from September 16 to 18, 2020. We are very much looking forward to seeing you in Bremen! Maike Vollstedt on behalf of the local organizing committee
More information can be found here and on http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/tagungen/mavi26/index.html.


Impulsvortrag von Prof. Dr. Christine Knipping auf dem Fachtag "Konsequenzen aus dem IQB Bildungstrend"

Auf dem Fachtag "Konsequenzen aus dem IQB Bildungstrend" hält Prof. Dr. Christine Knipping einen Impulsvortrag über Mathematik und Diagnosefähigkeit. Der Fachtag für Schulleitungen aller Schularten im Land Bremen findet am 10.01.20 von 13:30 - 18:00 im Schulzentrum Utbremen statt.


Studentische Konferenz "PsychMath2020"

Master-Studierende organisieren die studentische Konferenz "PsychMath2020" im Rahmen des D5-Seminars "Psychologie des Mathematiklernen". Die Konferenz wird am 23.01.2020 von 10.00 - 14.00 Uhr unter der Leitung von Prof. Dr. Maike Vollstedt an der Universität Bremen (MZH) stattfinden. Interessierte sind herzlich willkommen! Weitere Informationen unter: http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/tagungen/psychmath2020.html


Neuerscheinung: "Mathematikunterricht inklusiv gestalten"

Der Band "Mathematikunterricht inklusiv gestalten. Ein Unterrichtsprinzip für die Klassen 5 bis 10", herausgegeben von Angelika Bikner-Ahsbahs, ist erschienen.


Neuerscheinung: "Affect and Mathematics Education"

Der ICME-13 Monograph "Affect and Mathematic Education. Fresh Perspectives on Motivation, Engagement, and Identity", herausgegeben von M.S. Hannula, G.C. Leder, F. Morselli, M. Vollstedt und Q. Zhang, ist erschienen.


Neuerscheinung: "Unterrichtsentwicklung macht Schule"

Der zweite Band der Creative Unit FaBiT "Unterrichtsentwicklung macht Schule. Forschung und Innovation in Fachunterricht", herausgegeben von Angelika Bikner-Ahsbahs und Maria Peters, ist erschienen.


Beteiligung am "Compendium for Early Career Researchers in Mathematics Education"

Professor*innen unserer AG beteiligten sich mit mehreren Beiträge an dem von G. Kaiser und N. Presmeg herausgegebenen "Compendium for Early Career Researchers in Mathematics Education" (ICME-13 Monograph):

Argumentation Analysis for Early Career Researchers (Christine Knipping & David Reid)

An Introduction to Grounded Theory with a Special Focus on Axial Coding and the Coding Paradigm (Maike Vollstedt & Sebastian Rezat)

The Research Pentagon: A Diagram with Which to Think About Research (Angelika Bikner-Ahsbahs)

For the Learning of Mathematics: An Introduction to the Journal and the Writing Within It (Richard Barwell & David Reid)