Ergebnis der Klausur WiSe 2010/11


Wichtige Termine

Klausureinsicht:
Donnerstag, 10.3.11, 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr, MZH 1460
hier können auch die Spickzettel abgeholt werden (auch für Freundinnen und Freunde). Das ist wohl für alle die interessant, die noch einmal antreten müssen.

Nachschreibeklausur:
An der Nachschreibeklausur müssen alle teilnehmen, die bei dieser Klausur krank waren oder die Klausur nicht bestanden haben.
Montag, 28.3.11, 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr (also wieder 2 Stunden),
GW1 B 0080 und B 0100 NEUE RÄUME!

Die Top Ten

1. (50 Pkte) Tim D., Katja H., Lars N.
2. (46 Pkte) Katharina K.
3. (45 Pkte) Alexandra D., Sandra G
4. (44,5) Janina O.
5. (44,3) Anne M.
6. (44 Pkte) Rieke F.
7. (42,3) Friederike K.

Diagramm zur Notenverteilung
(senkrechte Achse: absolute Anzahl)

Durchschnittliche Leistung (Punkte) für die einzelnen Aufgaben

Aufgabe 1 (vollständige Induktion) war also die, die die meisten Punkte gebracht hat. Das ist üblich und war in früheren Klausuren genau so.
Aufgabe 5 (Kombinatorik) ist euch insgesamt am schwersten gefallen. Das war auch so beabsichtigt, eine Aufgabe soll euch fordern.

Allgemeiner Kommentar

Die Klausur ist sehr schlecht ausgefallen, das kann man und wollen wir überhaupt nicht beschönigen. Wir haben uns bei der Bestehensgrenze letztlich für 50% entschieden. Wir sind die Aufgaben einzeln durchgegangen und waren dann der Meinung, dass man diese Grenze gut hätte schaffen können und dass das auch die Anforderung sein soll, die wir von euch, zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern mit dem Hauptfach Mathematik, verlangen wollen.
Erste Analyse und Ratschlag für alle, die noch einmal ran müssen: Es hat sich an vielen Stellen gezeigt, dass ihr zu schematisch, zu sehr in Schablonen gedacht habt und eine Lösung gesucht habt. Z.B. in Aufgabe 3: Sehr oft konnte man Ansätze sehen in Richtung "Goldener Schnitt". Dabei hatte die Aufgabe mit dem Goldenen Schnitt nichts zu tun. Neben dem Goldenen Schnitt gibt es unendlich viele Verhältnisse! Oder in der Kombinatorik, wo so mancher Ansatz über die Formeln aus dem Urnenmodell vollkommen in die falsche Richtung ging.
Also: Überlegt bei einer Aufgabe breit und vielfältig, wie sie wohl gelöst werden könnte. Und reißt nicht hektisch eine Lösungsschublade auf, die aber die falsche ist. Mathematik ist ein kreativer Prozess, vergleichbar mit dem Malen eines Bildes oder dem Komponieren eines Musikstückes. Es ist nicht das Ausfüllen eines Formulars.

Hier gibt es die Klausur und hier die Lösungen.

Einige Vergleiche

Die Gruppe der Studierenden mit dem Schwerpunkt "Sekundarschule" ist in diesem Jahr wie immer deutlich kleiner (etwa 30% der Studierenden), dieses Mal aber deutlich stärker in der Leistung. Das war nicht in jedem Jahrgang so.


Das Diagramm zeigt die Notenverteilung in den Gruppen. Für einen Vergleich sind hier auf der senkrechten Achse Prozente aufgetragen.

Studierende mit Ziel Grundschule
Punktedurchschnitt: 24,1

Studierende mit Ziel Sekundarschule
Punktedurchschnitt: 29,6

 

Welche Workshopgruppe hat besonders gut abgeschnitten? Es gibt nach dem Ausfall in dieser Klausur zwei starke und zwei weniger starke Gruppen.
Das Diagramm zeigt die Notenverteilung in den Gruppen. Für einen Vergleich sind hier auf der senkrechten Achse Prozente aufgetragen.
Gruppe 1 (hat mit Stellenwert begonnen): Schnitt: 27,3
Gruppe 2 (hat mit Goldenem Schnitt begonnen): Schnitt: 22,4
Gruppe 3 (hat mit Platonischen Körpern begonnen): Schnitt: 28,7
Gruppe 4 (hat bei Albers mit Stellenwert begonnen): Schnitt: 22,3