Betreff: [Presse-infos] 20 Jahre Berninghausen-Preis
Von: =?iso-8859-1?Q?Pressestelle_Universit=E4t_Bremen?= <presse@uni-bremen.de>
Datum: Thu, 19 May 2011 16:57:01 +0200
An: "'majordomo'" <presse-infos@mailman.zfn.uni-bremen.de>

Pressemitteilung der Universität Bremen

 

Nr. 150 / 19. Mai 2011 RO

 

20 Jahre Berninghausen-Preis: „unifreunde“ würdigen Preisträger mit einem Denkmal auf dem Campus

 

Diesjährige Auszeichnung geht an einen Informatiker, eine Gesundheitswissenschaftlerin und eine Historikerin / Einladung zum Fototermin mit den Preisträgern am neuen Denkmal

 

Seit 20 Jahren verleihen die „unifreunde“ den Berninghausen-Preis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen für ihre hervorragende Lehre. Grund genug, dass es bei der Ehrung der diesjährigen Preisträger am 25. Mai 2011 an der Universität Bremen noch einen weiteren Anlass zum Feiern gibt: Die Einweihung einer kunstvoll angefertigten Sitzbank, auf der alle Preisträgerinnen und Preisträger von 1992 bis 2011 namentlich aufgeführt sind.

 

Bei der in Beton gearbeiteten, zwölf Meter langen, schlangenförmigen Bank handelt es sich um ein Geschenk der Familie Berninghausen, Stifter des gleichnamigen Preises. Sie erhält ihren Platz vor dem Haupteingang des MZH (Mehrzweckhochhaus) auf dem Campus, so dass sie von allen Angehörigen und Besuchern der Universität genutzt werden kann. Nach der Einweihung (15:30 Uhr) erfolgt die Ehrung der diesjährigen Preisträger um 16:00 Uhr im Hörsaalgebäude (Keksdose). Dabei handelt es sich um Dr. Karsten Hölscher (Informatik), Dr. Anja Lepach (Gesundheitswissenschaften) und Professor Cordula Nolte (Geschichte).

 

Mit dem „Preis für hervorragende Lehre" werden außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität von Lehrenden gewürdigt. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) vergeben. Der Preis ist nach seinem Stifter und ehemaligen Vorsitzenden der „unifreunde“, Friedo Berninghausen, benannt, der die Gesellschaft der „unifreunde“ sowie die Universität auch heute noch großzügig unterstützt.

 

Für „absolut gelungen“ hält der Bremer Unternehmer Carl Berninghausen, Sohn des Preis-Stifters, das ungewöhnliche Denkmal, das künftig auf dem Uni-Campus an diejenigen erinnern soll, die sich um eine gute Lehre verdient gemacht haben. „Diese Bank ist ein schönes Symbol für das, was wir würdigen möchten“, so Berninghausen. „Sie soll Aufmerksamkeit schaffen und sie soll für die Studierenden da sein.“ Beteiligt an dem Projekt sind auch die HfK die InnoWi und Bau-ABC Rostrup.

 

Achtung Redaktionen und Fotoreporter: Bei der feierlichen Übergabe der „Berninghausen-Bank“ stehen Ihnen am 25. Mai 2011 um 15:30 Uhr vor dem Haupteingang des MZH (Mehrzweckhochhaus) die diesjährigen drei Preisträger Dr. Karsten Hölscher (Informatik), Dr. Anja Lepach (Gesundheitswissenschaften) und Professor Cordula Nolte (Geschichte) sowie Carl Berninghausen, Bengt Beutler (beide „unifreunde“) und die Konrektorin für Studium und Lehre, Professorin Heidi Schelhowe, für einen Fototermin zur Verfügung. Alle Journalistinnen und Journalisten sind auch zur Festveranstaltung herzlich eingeladen.

 

Die Preisträger von 2011:

 

Dr. Karsten Hölscher erhält den Berninghausen-Preis 2011 für das beste Modul. Das Modul „Praktische Informatik“ im ersten Semester besteht aus einer Vorlesung und einem Praktikum, das rund 300 Studierende der Mathematik, der Technomathematik, der Digitalen Medien und des System Engineering belegen. Es ist ein hervorragendes Beispiel einer guten Lehre in einer Erstsemester-Veranstaltung, da sie in besonders engagierter und kreativer Weise umgesetzt wird. Neben der klar strukturierten Modulgestaltung ist das Auftreten von Dr. Karsten Hölscher wertschätzend, zugewandt und vermittlungsfördernd.

 

Professor Cordula Nolte wird für ihr Lehrprojekt „Von der Idee zur Ausstellung – Geschichte in der Praxis“ ausgezeichnet. Die Kommission sieht in der Gestaltung des Projektes ein hervorragendes Beispiel für forschendes Lernen, da die Historikerin vorbildlich Theorie mit praktischer Gestaltung verbindet. Die 20 Studierenden wurden von Cordula Nolte mit der „disability history“ vertraut gemacht und hatten die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen an der Ausstellung „LeibEigenschaften – der beschädigte Körper im Blick der Vormoderne“ zu beteiligen. Diese Ausstellung wird im Frühjahr 2012 im Haus der Wissenschaft gezeigt.

 

Dr. Anja Lepach bekam die meisten Nennungen für den Studierendenpreis. Laut Aussagen der Studierenden schafft es die Gesundheitswissenschaftlerin in faszinierender Weise, die Studierenden für ihre Lehre zu begeistern. Für einen effektiven Lernprozess sind nach Ansicht von Dr. Anja Lepach vor allem Anschaulichkeit, Herausforderung und Rückmeldung die wesentlichen Komponenten.

 

 

Das Festprogramm im Überblick:

 

14 Uhr: Empfang für alle Preisträgerinnen und Preisträger von 1992 bis 2011 im Verwaltungsgebäude (VWG), Bibliothekstraße 1

 

15.30 Uhr: Feierliche Übergabe der Berninghausen-Bank beim Haupteingang des MZH/ Fototermin Preisträger 2011

 

16 Uhr: Preisverleihung im Hörsaalgebäude (HS) 2010 (Keksdose) 

 

Es sprechen:

·         die Konrektorin für Studium und Lehre, Professor Heidi Schelhowe

·         die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Renate Jürgens-Pieper

·         und Carl Berninghausen für die „unifreunde“.

 

 

Den Festvortrag (16:30 Uhr) halten Professor Ludwig Huber und Dr. Andrea Frank von der Universität Bielefeld zum Thema „Was soll uns „gute Lehre“ heißen?“. Abgerundet wird die Preisverleihung mit einem Auftritt des Theaters der Versammlung der Universität Bremen und einem anschließendem Empfang gegen 18 Uhr.

 

 

 

 

 

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