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Textalternate  Modulbeschreibungen Bachelor 2-Fach
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1
Modulbeschreibungen
BSc Mathematik (2-Fach)
Inhaltsverzeichnis
1. Fachmodule
1.1 M1 ­ Lineare Algebra und analytische Geometrie
1.2 M2 ­ Analysis
1.3 M3 ­ Stochastik
1.4 M4 ­ Analysis III mit Differentialgleichungen
1.5 M4 ­ Funktionentheorie
1.6 M4 ­ Numerik
1.7 M5 ­ Geometrie
1.8 M6 ­ Angewandte Mathematik
1.9 M7 ­ Algebra
1.10 M7 ­ Diskrete Mathematik/Kombinatorik
1.11 M7 ­ Logik
1.12 M7 ­ Zahlentheorie und Kryptographie
1.13 M8 ­ Abschlussmodul
2. Fachdidaktische Module
2.1 D1 ­ Theoretische, empirische und konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und
Lernens von Mathematik
2.2 D2 ­ Mathematische Lernprozesse analysieren und gestalten
2.3 D0 ­ Schnittstellen zur Schulmathematik
3. Module der General Studies
3.1 S1 ­ Einführung in die Rechnernutzung und Programmierung
3.2 S2 ­ Präsentationstechniken

2

31
. Fachmodule

4
Modulbeschreibung Modul M1
Modulbezeichnung/
Titel Lineare Algebra und analytische Geometrie
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Hausarbeit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 92 Std.)
Gesamt: 18 ECTS ( 540 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung, interaktive Plenarübung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Lineare Algebra und analytische Geometrie I
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls Algebraische Grundbegriffe (Gruppen, Ringe, Körper);
Vektorräume, Basissysteme, Dimension; lineare
Abbildungen, Matrizen; lineare Gleichungssysteme,
Determinanten; Eigenwerte, Jordansche Normalform;
Bilinearformen, Skalarprodukt, Euklidische Geometrie;
Spektralsatz
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Analytisches und strukturiertes Denken; Verstehen
mathematischer Beweise und Erlernen von
Beweistechniken; Grundkenntnisse der linearen Algebra;
selbständiges Lösen mathematischer Probleme
Häufigkeit des Angebotes des Moduls Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Keine (außer Immatrikulation)
Voraussetzungen für die Vergabe von
Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul H.W. Fischer, J. Gamst, K. Horneffer: Skript zur Linearen
Algebra Band 1, Band 2,. 14 Auflage, Bremen.
K. Jänich: Lineare Algebra, Springer Verlag.
W. Klingenberg: Lineare Algebra und Geometrie Springer
Verlag.
E. Oeljeklaus, R. Remmert: Lineare Algebra I, Springer
Verlag.

5
Modulbeschreibung Modul M2
Modulbezeichnung /
Titel
Analysis
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Hausarbeit: 8 Wochenstd. (8 x 28 = 224 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 92 Std.)
Gesamt: 18 ECTS ( 540 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung, interaktive Plenarübung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Analysis I
Analysis II
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls Natürliche Zahlen und vollständige Induktion, reelle und
komplexe Zahlen, Konvergenz von Folgen und Reihen,
Stetigkeit und Differenzierbarkeit von Funktionen einer
reellen Veränderlichen, Differentialrechnung in einer reellen
Variablen, Integralrechnung in einer reellen Variablen
(Riemann Integral), Taylorpolynome und Reihen,
topologische Grundbegriffe, Differentialrechnung für
Funktionen mehrerer reeller Variabler, Vektoranalysis
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Analytisches und strukturiertes Denken; das Formulieren
mathematischer Sachverhalte; das gedankliche
Durchdringen eines mathematischen Beweises; typische
analytische Beweistechniken und mathematische
Grundkenntnisse in Analysis; eigenständiges, kreatives
Problemlösen
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Keine (außer Immatrikulation)
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul O. Forster, Analysis I,II, Vieweg Verlag,
K. Königsberger, Analysis I,II, Springer Verlag
W. Walter, Analysis I, II, Springer Verlag
H. Amann, J. Escher, Analysis I, II, Birkhäuser Verlag
C. Tretter: Analysis I, II (elektronisch verfügbares Skript)

6
Modulbeschreibung Modul M3
Modulbezeichnung /
Titel
Stochastik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Stochastik
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Wahrscheinlichkeitsmaße und Verteilungen (auf diskreten
Men-gen, den rellen Zahlen R und auf Rn
), Zufallsvariablen,
Dichten und Verteilungsfunktionen, stochastische
Unabhängigkeit und Faltungen, Parameter von Verteilungen
(Erwartungswert, Varianz, Kovarianz, Korrelation) und deren
Schätzung, Konvergenz nach Wahrscheinlichkeit und
Verteilung, Gesetz der großen Zahlen und Zentraler
Grenzwertsatz, Konfidenzgrenzen (für Erwartungswerte und
Wahrscheinlichkeiten), Testen von Hypothesen (über
Wahrscheinlichkeiten)
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Grundlegende stochastische Modelle und Analysen sowie
deren Anwendungen auf konkreten Situationen (wie z.B.
Glücksspiele, Wahlprognosen, klinische Studien),
stochastische Modellbildung für Anwendungen,
grundlegende statistische Verfahren (Schätzungen,
Konfidenzbereiche, Tests) in elementaren Modellen
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul O. Georgii: Stochastik, de Gruyter, 2002
U. Krengel: Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie
und
Statistik, Vieweg, 2002
K. Krickeberg ­ H. Ziezold: Stochastische Methoden,
Springer,
1995
G. Osius: Stochastik, (elektronisch verfügbares Skript zur
Veranstaltung), 2004

7
Modulbeschreibung Modul M4, Wahlpflichtmodul I in
Modulbezeichnung /
Titel
Analysis III mit Differentialgleichungen
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Analysis III mit Differentialgleichungen
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Gewöhnliche Differentialgleichungen: Existenz und
Eindeutigkeit der Lösung, Lineare Differentialgleichungen nter Ordnung, Systeme linearer Differentialgleichungen erster
Ordnung, verschiedene nichtlineare Differentialgleichungen
mit expliziten Lösungsmethoden;
Integrationstheorie: Konzept eines Massraums und des
zugehörigen Lebesgue Integralbegriffs, Konvergenz- und
Vertauschbarkeitssätze, Einführung und Eigenschaften des
Lebesgue Integrals im n-dimensionalen Raum
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Erkennen der Typen von Differentialgleichungen und
Anwenden zugehöriger Lösungsmethoden; Abstraktion des
eindimensionalen Integralbegriffs; typische analytische
Beweistechniken; eigenständiges, kreatives Problemlösen
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Computerkenntnisse, insbesondere Maple (z.B. aus Modul
S1). Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1
und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul W. Walter, Gewöhnliche Differentialgleichungen, Springer
Verl.
H. Heuser, Gewöhnliche Differentialgleichungen, Teubner
Verl.
W. Rudin, Real and Complex Analysis, McGraw Hill
O. Forster, Analysis III, Vieweg Verlag
C. Tretter: Analysis III mit Differentialgleichungen
(elektronisch verfügbares Skript)

8
Modulbeschreibung Modul M4, Wahlpflichtmodul I in
Modulbezeichnung /
Titel
Funktionentheorie
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Funktionentheorie (Analysis IV)
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Komplexe Zahlen, komplexe Differentialrechnung, die
Cauchy- Riemannschen Differentialgleichungen,
Kurvenintegrale, Cauchyscher Integralsatz und Cauchysche
Integralformel, Holomorphiekriterien, Exponentialfunktion
und Logarithmus, Cauchysche Ungleichungen,
Potenzreihenentwicklung holomorpher Funktionen,
Identitätssatz, Maximumprinzip, Gebietstreue, isolierte
Singularitäten, Riemannscher Fortsetzungssatz,
Laurententwicklung, Residuenkalkül mit Anwendungen auf
Berechnung bestimmter und uneigentlicher Integrale,
meromorphe Funktionen, Satz von Mittag-Leffler, Konforme
Abbildungen, Riemannscher Abbildungssatz
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Grundlagen der Funktionentheorie einer komplexen
Veränderlichen, ergo Voraussetzungen für ein vertieftes
Studium der komplexen Analysis
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul W. Fischer und I. Lieb: Funktionentheorie, Vieweg Verlag,
Braunschweig
R. Remmert: Funktionentheorie, Springer Verlag,
Heidelberg

9
Modulbeschreibung Modul M4, Wahlpflichtmodul I in
Modulbezeichnung / Titel Numerik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übungen, insbesondere am Computer
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Numerik I
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalte des Moduls Die Numerische Mathematik behandelt die Entwicklung und
die mathematische Analyse von Verfahren und Algorithmen,
die zur zahlenmäßigen Lösung von Problemen und zur
Simulation mathematischer Modelle auf Computern
implementiert werden. Das Modul ist eine Einführung in
diese Disziplin und umfasst die Themen
- Computerzahlen, Gleitpunktarithmetik, Rundungsfehler
- lineare Gleichungssysteme,
- Ausgleichsprobleme (Least-Squares-Probleme),
- Interpolations- und Approximationsaufgaben,
- nichtlineare Gleichungssysteme,
- gewöhnlichen Differentialgleichungen:
Anfangswertprobleme.
Wesentlicher Bestandteil der praktischen Übungen ist der
Umgang mit mathematischer Software (z.B. MATLAB) und
einer höheren Programmiersprache (z.B. C, Modula).
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
- praxisorientiertes, algorithmisches, kreatives Problemlösen
- Benutzung von Software und Hardware als Werkzeuge
und
Beurteilung der damit berechneten Lösungen
- Entwicklng konstr. Algorithmen u. ihre eff. Implementierung
- mathematische Analyse dieser Algorithmen
- Vergleich unterschiedlicher Verfahren in Hinblick auf
konkrete
Probleme und zur Verfügung stehende Ressourcen
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte von Modul M1, Modul
M2 und Modul S1
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls.
Literatur zum Modul (Auswahl) P. Deuflhard / A. Hohmann / F. Bornemann, Numerische
Mathematik 1, 2 (2002)
J. Stoer / R. Bulirsch, Numerische Mathematik 1, 2 (1999,
2000)
H.-R. Schwarz, Numerische Mathematik (1997)
M. Bollhöfer / V. Mehrmann, Numerische Mathematik (2004)

10
Modulbeschreibung Modul M5
Modulbezeichnung / Titel Geometrie
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 5 Wochenstd. ( 5 x 14 = 70 Std.)
Hausarbeit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 26 Std.)
Gesamt: 6 ECTS ( 180 Std.)
Lehr- und Lernformen Aufgabenpraktikum, Vorlesung, Übung mit Seminaranteilen
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Geometrie
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Aufgabenpraktikum zur Nutzung dynamischer
Geometriesoftware und ihrer Realisierung
Veranstaltung Geometrie: Axiomatik der euklidischen
Geometrie und ihre Beziehung zur Konzeption dynamischer
Geometrie-Software; Auszüge des axiomatischen Aufbaus
von Kapiteln der Schulgeometrie, wie der Kongruenz- und
Ähnlichkeitsgeometrie
Übung mit Seminaranteilen zu vertiefenden Aspekten des
axiomatischen Aufbaus der Geometrie der Ebene und des
Raumes, beispielsweise Satz von Pappus-Pascal, Rolle des
Parallelenaxioms, Konstruierbarkeit mit Zirkel und Lineal
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Grundlegende Begriffe und Tatsachen über die Geometrie
der Ebene, Erarbeitung von Konzepten des axiomatischen
Aufbaus der Geometrie, selbstständiges Problemlösen und
Beweisen im Bereich der Geometrie, kompetenter Einsatz
dynamischer Geometrie-Software
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M2 und M1
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der regelmäßigen
Übungsaufgaben im Aufgabenpraktikum und in der Übung,
dort ggf. auch Kurzvortrag, schriftliche oder mündliche
Prüfung am Ende des Moduls
Literatur zum Modul Literatur zu axiomatischen Aspekten in der Geometrie, je
nach Schwerpunktsetzung könnte sich Hartshorne, R.
(2002). Euclid and beyond. Berlin: Springer anbieten.

11
Modulbeschreibung Modul M6
Modulbezeichnung / Titel Angewandte Mathematik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 4 Wochenstd. ( 4 x 14 = 56 Std.)
Hausarbeit: 5 Wochenstd. ( 5 x 14 = 70 Std.)
Projektarbeit, individuelle Nacharbeit ( 54 Std.)
Gesamt: 6 ECTS ( 180 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung oder Projektseminar
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Angewandte Mathematik
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls In diesem Modul werden exemplarisch Prozesse aus Natur,
Technik oder Gesellschaft mathematisch untersucht. Dazu
gehören jeweils mathematische Modellierung,
mathematische Analyse und numerische
Evaluation/Simulation.
Den praktischen Hintergrund bilden dabei Fragestellungen
aus Biologie, Chemie, Umwelttechnik, Elektrotechnik,
Ökonomie oder auch anderer Gebiete, bei denen im ersten
Schritt spezielle Situationen konkret modelliert werden. Die
dabei behandelten mathematischen Themengebiete sind
zum Beispiel:
Dynamische Systeme (gewöhnliche Differentialgleichungen
oder Folgen), diskrete oder lineare Optimierung, Stochastik,
Bild- und Signalverarbeitung.
Zur mathematischen Behandlung gehört in dieser
Lehrveranstaltung auch die Benutzung möglichst
schulrelevanter Software bei der Umsetzung der Modelle.
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Gegenstand des Moduls sind die Vermittlung von
Grundkenntnissen und Fähigkeiten der mathematischen
Modellierung, der mathematischer Analyse sowie der
Benutzung geeigneter Software, anhand ausgewählter
praktischer Situationen bzw. Probleme. Im Ergebnis sollen
die Teilnehmer zur selbstständigen Lösung analoger
Probleme befähigt sein.
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls.
Literatur zum Modul Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

12
Modulbeschreibung Modul M7, Wahlpflichtmodul II in
Modulbezeichnung /
Titel
Algebra
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Algebra I
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Vertiefte Untersuchungen algebraischer Strukturen
(Gruppen, Ringen, Körpern, evtl. Moduln); Besonderheiten
endlicher und endlich erzeugter abelscher Gruppen,
Gruppenoperationen, Quotientengruppen und ­ringe,
Polynomringe; Teilbarkeitstheorie; Körpererweiterungen;
Galoistheorie; geometrische Konstruktionen und
Auflösbarkeit algebraischer Gleichungen; usw.
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Vermittlung eines tief greifenden Verständnisses der
Begriffsbildung algebraischer Strukturen.
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls.
Literatur zum Modul Bosch, Algebra, Springer Verlag
Hungerford, Algebra, GTM, Springer Verlag
Jacobson, Basic Algebra I,II, Freeman & Co.
Lang, Algebra , GTM, Springer Verlag
van der Waerden, Algebra I, Springer Verlag
Verschiedene Skripten (z.B. Kesseböhmer: Algebra I, Porst:
Algebra, elektr. verfügbar)

13
Modulbeschreibung Modul M7, Wahlpflichtmodul II in
Modulbezeichnung /
Titel
Diskrete Mathematik / Kombinatorik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Diskrete Mathematik/Kombinatorik
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Elementare Abzählfunktionen, Siebmethoden (EinschlussAusschluss-Prinzip), Rekursionen und erzeugende Funktionen,
Ordnungen und lokal-endliche Verbände. Optional weitere
Themen: Lateinische Quadrate, Graphen, diskrete Optimierung
usw.
Anwendungen und Querverbindungen der kombinatorischen
Strukturen z.B. zu: Stochastik (Stichproben), Zahlentheorie
(Zeta- und Möbiusfunktion), Optimierung, Informatik und
Numerik (Algorithmen), Funktionentheorie (erzeugende
Funktionen, Dirichletsche Reihen).
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Systematische Aufarbeitung von Methoden und Ergebnissen
der Kombinatorik, welche, oft nur implizit, in vielen
mathematischen Theorien benutzt wird. Einige dieser
Querverbindungen sollen exemplarisch sichtbar und bewusst
werden, um damit einen besseren Blick für eine häufig
anzutreffende Klasse von Problemen zu entwickeln. Erkenntnis,
dass dieselben mathematischen Inhalte je nach Kontext sehr
unterschiedlich darstellbar sind und auch dargestellt werden.
Häufigkeit des Angebotes des Moduls Ein- bis zweijährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe von
Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen Übungsaufgaben,
schriftliche oder mündliche Prüfung am Ende des Moduls.
Literatur zum Modul M. Aigner: Diskrete Mathematik, Vieweg
P.J. Cameron: Combinatorics: Topics, Techniques, Algorithms,
Cambridge University Press
M. Hall: Combinatorial Theory, Wiley
R.P. Stanley: Enumerative Combinatorics I,
Cambridge University Press

14
Modulbeschreibung Modul M7, Wahlpflichtmodul II in
Modulbezeichnung /
Titel
Logik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Logik
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Antinomien der naiven Mengenlehre
Universum der Russellschen Typentheorie
Sprachliche Antinomien
Sprachen 1. und 2. Stufe und der mathematische
Folgerungsbegriff
vollständiges Regelsystem, Erfüllbarkeitslemma und die
Endlichkeitssätze für die 1. Stufe, Unmöglichkeit eines
vollständigen Regelsystems für die 2. Stufe
Grundzüge der axiomatischen Mengenlehre nach ZermeloFraenkel
Problematik der Deutung dieser axiomatischen Mengenlehre
Problematik des Folgerungsbegriffs in der Mengenlehre
die Frage der Gültigkeit von Auswahlaxiom und
Kontinuumshypothese
zwei Präzisierungen des Entscheidbarkeits- und
Berechenbarkeitsbegriffs
Beweis der Unentscheidbarkeit der Logik 1. Stufe
Formulierung der Gödelschen Unvollständigkeitstheoreme
die Frage von Objekten in der Mathematik, der Hilbertsche
Formalismus
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Kenntnis der Prinzipien eines widerspruchsfreien Aufbaus der
Mathematik und der fundamentalen Sätze hierzu
Häufigkeit des Angebotes des Moduls Ein- bis zweijährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe von
Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen Übungsaufgaben,
schriftliche oder mündliche Prüfung am Ende des Moduls.
Literatur zum Modul H. Hermes: Einführung in die mathematische Logik, Teubner
Verl.
H.-D. Ebbinghaus: Einführung in die Mengenlehre. Wiss.
Buchg.
Darmstadt.
E. Mendelson: Introduction to Mathematical Logic. Van
Nostrand
Company.
M. Deutsch, Einführung i. d. Grundlagen der Math. Skript,
Bremen.

15
Modulbeschreibung Modul M7, Wahlpflichtmodul II in
Modulbezeichnung /
Titel
Zahlentheorie und Kryptographie
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 6 Wochenstd. ( 6 x 14 = 84 Std.)
Hausarbeit: 10 Wochenstd. (10 x 14 = 140 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 46 Std.)
Gesamt: 9 ECTS ( 270 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Übung
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Zahlentheorie, Kryptographie
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Kongruenzen, Primfaktorzerlegung, Euklidische Ringe,
Endliche Körper, Quadratische Reziprozität, Primzahltests,
Faktorisierung, Public Key Kryptographie mit RSA und
diskretem Logarithmus, Elliptische Kurven und ihre
Anwendung in der Kryptographie
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Grundlegende Begriffe, Methoden und algorithmische
Techniken der Zahlentheorie, Einsatz ComputerAlgebraischer Systeme, theoretisches und praktisches
Verständnis moderner zahlentheoretischer Methoden von
Verschlüsselung und Digitaler Signatur
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Ein- bis zweijährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Erforderliche Vorkenntnisse: Inhalte der Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der wöchentlichen
Übungsaufgaben, schriftliche oder mündliche Prüfung am
Ende des Moduls
Literatur zum Modul Neal Koblitz, A Course in Number Theory and
Cryptography, Springer
Otto Forster, Algorithmische Zahlentheorie, Vieweg
Johannes Buchmann, Einführung in die Kryptographie,
Springer
Annette Werner, Elliptische Kurven in der Kryptographie,
Springer

16
Modulbeschreibung Modul M8
Modulbezeichnung /Titel Abschlussmodul
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 2 Wochenstd. 2 x 14 = 28 Std.
Vor- und Nachbereitung in Hausarbeit 62 Std.
Seminar: 3 ECTS 90 Std.
Bachelor-Arbeit: 12 ECTS 360 Std.
Gesamt: 15 ECTS 450 Std.
Lehr- und Lernformen Seminar, selbstständige Arbeitsphasen mit individueller
Anleitung durch betreuende Hochschullehrende
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Seminar zur Vorbereitung der Bachelor-Arbeit
Individuell gestellte Bachelor-Arbeit
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Vertiefung eines Themengebietes mit Bezug zu den Pflichtbzw. Wahlpflichtmodulen des Bachelor-Programms.
Seminarvortrag zu einem ausgewählten Kapitel.
Ausarbeitung zu einer Aufgabenstellung, die aus dem
Seminarvortrag erwachsen kann.
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Vorbereitung und Gestaltung eines wissenschaftlichen
Vortrags.
Angeleitetes, selbständiges Arbeiten nach
wissenschaftlichen Gesichtspunkten
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Mindestens 60 Kreditpunkte im Hauptfach Mathematik.
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Planung, Vorbereitung und Gestaltung einer
Seminarsitzung.
Selbstständiges Verfassen der Bachelor-Arbeit gemäß der
individuellen Aufgabenstellung.
Literatur zum Modul Variiert je nach Fragestellung zu Seminar und BachelorArbeit.

172
. Fachdidaktische Module

18
Modulbeschreibung Modul D1
Modulbezeichnung / Titel Theoretische, empirische und konzeptionelle Grundlagen
des Lehrens und Lernens von Mathematik
Verantwortliche
Lehrende
Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Gymnasium)
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/
Pflicht)
Pflicht
Stundenbelastung der
Studierenden im Modul / Credits
3. Semester:
56 h 2 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung
64 h Hausübungen und individuelle Nacharbeit
(z.T. in Ferien)
120 h Summe 3. Semester entspricht 4 CP
4. Semester:
28 h 2 SWS Veranstaltung
17 h (wenige) Hausübungen und individuelle
Nacharbeit
45 h Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien)
90 h Summe 4. Semester entspricht 3 CP
Lehr- und Lernformen Vorlesung und Übung, Vorlesung mit integrierter Übung
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Grundzüge der Mathematikdidaktik
3. Semester, 2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung
Wahlpflicht: Didaktik eines mathematischen Stoffgebietes der
Sekundarstufe I oder II
4. Semester, 2 SWS V mit integrierter Übung
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls Mathematikdidaktisches Grundlagenwissen über
· allgemeinbildende Aufgaben des Mathematikunterrichts
· grundlegende lerntheoretische und -psychologische Ansätze
und ihre Auswirkungen für die fachbezogene Diagnostik
· fachdidaktisch relevante Ergebnisse der empirischen
Bildungs- und Unterrichtsforschung
· fundamentale Ideen und Grundvorstellungen als zentrale
mathematikdidaktische Konzepte
· mathematikdidaktische Befunde und Konzepte sowie
konkrete Ansätze zu wichtigen Lernsituationen (Begriffe
bilden, Zusammenhänge entdecken und begründen, Üben,
Modellieren, Reflektieren und Systematisieren, Leistungen
überprüfen)
· Möglichkeiten und Wirkung der Integration Neuer Medien und
vielfältiger Methoden für den Mathematikunterricht
· mathematikphilosophische Hintergründe
· evtl. soziale Aspekte der Gestaltung des
Mathematikunterrichts
Konkretisierung des Grundlagenwissens am Beispiel eines
mathematischen Stoffgebietes:

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· Grundvorstellungen, fundamentale Ideen des Stoffgebietes,
· charakteristische bereichsspezifische Argumentationsweisen,
Problemlösestrategien und Mathematisierungsmuster,
· typische Lernerperspektiven im Stoffgebiet (Vorstellungen,
Fehlermuster, Verständnishürden, Anknüpfungspunkte ...)
· zentrale didaktische Konzepte und Materialien für den
Unterricht des Stoffgebietes
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls: Kompetenzerwartungen
Fachdidaktische Kompetenz: Studierende
· verfügen über strukturiertes und vernetztes
Grundlagenwissen und fachdidaktischer Konzepte in den
aufgeführten Bereichen und können beides nutzen zur
Analyse von Aufgaben, Materialien und Konzepten
· haben erste Erfahrungen in der Planung und Gestaltung von
Lerngängen, auch unter Berücksichtigung der Heterogenität
der Lernenden, der Möglichkeiten Neuer Medien und
vielfältiger Methoden
· entwickeln fachbezogene diagnostische Kompetenz und
analysieren Eigenproduktionen vor dem Hintergrund
theoretischer Kenntnisse über typische Lernerperspektiven,
unterschiedliche Argumentationsbasen, aufzubauende
Vorstellungen u. v. m.
· setzen sich wissenschaftlich mit fachdidaktischer Literatur
auseinander
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Grundkenntnisse aus den Modulen M1 und M2
Voraussetzungen für Vergabe von
Kreditpunkten
regelmäßige Abgabe von Hausübungen und Bestehen der
schriftlichen oder mündlichen Prüfung (2h bzw. 15-25min) im
September
Literatur zum Modul wird in Veranstaltung angegeben

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Modulbeschreibung Modul D2
Modulbezeichnung / Titel Mathematische Lernprozesse analysieren und gestalten
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Sekundarschule und Gymnasium)
Verantwortliche
Lehrende
wechselnd (AG Didaktik, FB3)
federführend verantwortlich Vorsitzender der SK Mathematik
Modulart Pflicht
Stundenbelastung der
Studierenden im Modul / Credits
5. Semester:
28 h 2 SWS Seminar zur Vorbereitung und Auswertung
der Erkundung und Vorbereitung der UE
12 h Planung und Durchführung einer diagnostischen
Erkundung:
20 h individuelle Auswertung der Erkundung mit Bericht
20 h Planung der eigenen Unterrichtseinheit
10 h individuelle Beratung
90 h Summe 5. Semester entspricht 3 CP
vorlesungsfreie Zeit zwischen 5. und 6. Semester:
52 h Hospitation / Mitwirkung an Unterricht
8 h eigener Unterricht
20 h konkrete Vorbereitung der eigenen Unterrichtseinheit
20 h Erstellung des Praktikumsberichts
1 h Kolloquium zum Praktikumsbereicht
22 h Begleitung und individuelle Beratung
28 h 2 SWS Begleitungs- und Auswertungsseminar
150 h Summe vorlesungsfreie Zeit entspricht 5 CP
Lehr- und Lernformen Seminare und Schulpraktikum, mit Kleingruppenberatung und
Hospitation
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Mathematische Lernprozesse analysieren und gestalten I
2 SWS im 5. Semester
Mathematische Lernprozesse analysieren und gestalten II
2 SWS im Block vor 6. Semester
Dauer des Moduls 1 Semester inkl. Ferien
Inhalt des Moduls Das Modul soll Analyse und Diagnose mathematischer
Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und
Auswertung von Lernarrangements heranführen. Dabei wird auf
vorher behandelte grundlegende Konzeptionen des Fachunterrichts
aufgebaut.
In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im
bisherigen Studium und im erziehungswissenschaftlichen Praktikum
erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht
anzuwenden, zu erproben, auszubauen und zu reflektieren.
Konkrete Inhalte z.B.
· Analyse und Diagnose von Lernprozessen im Fachunterricht
und ggf. fächerübergreifenden Unterrichtsphasen
· Strategien, Werkzeuge und Modelle für die Planung und
Gestaltung mathematischer Lernarrangements

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· didaktische Analyse mathematischer Inhalte
· Aufgabenkultur
· Materialquellen für den Fachunterricht
· Planung, Durchführung und Reflektion einer Unterrichtseinheit
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls: Kompetenzerwartungen
Fachdidaktische Diagnose-, Handlungs- und Reflektionskompetenz:
Studierende
· aktivieren ihr Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien und
Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete Gestaltung
von Lern- und Unterrichtsarrangements
· vertiefen ihre fachbezogene diagnostische Kompetenz durch die
Planung und Durchführung eines diagnostisch fokussierenden
Erkundungsprojekts zur Analyse typischer Lernerperspektiven,
Argumentationsbasen, Vorstellungen u. v. m.
· kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von
Erkundungsdesigns und Lernarrangements
· erwerben Erfahrungen über adäquaten Einsatz und Wirkungen
von Methoden und Fachmedien (Unterrichtsmaterialien,
Präsentationsmedien, Lehr-Lern-Software, Schulbücher);
· planen und gestalten erste Lernarrangements gemäß zuvor
formulierter Kriterien (bzgl. Lernziele, Aspekte von
Unterrichtsqualität etc.)
· erweitern ihre Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion des
eigenen unterrichtlichen Handelns in der Gegenüberstellung von
Planungen und Zielen zu Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Modul M1 oder M2, Inhalte aus Modul M1
Erfolgreicher Abschluss des erziehungswissenschaftlichen
Praktikums (Modul EW 2)
Voraussetzungen für Vergabe von
Kreditpunkten
Prüfungsvorleistungen (nachzuweisen zum Ende des Moduls):
1. regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminaren
,,Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten I
und II",
2. Erfüllung von Praktikumsaufträgen (Durchführung und
Auswertung einer empirischen Erkundung zur Analyse von
Lernprozessen, Planung, Durchführung und Reflexion einer
Unterrichtseinheit)
3. Teilnahme an Beratung, Hospitation und Supervision durch
Lehrende im Modul und Schulmentoren;
4. Bescheinigungen der Praxisinstitutionen über die
ordnungsgemäße Absolvierung des Praktikums.
Prüfungsleistung:
5. Erstellung eines Praktikumsberichts (wesentliche Bestandteile:
Dokumentation der empirischen Erkundung, Unterrichtseinheit;
Unterrichtsdokumentationen und Berichte über das Praktikum;
Auswertung und Reflexion)
6. Kolloquium zum Praktikumsbericht
Literatur zum Modul wird in Veranstaltung ausgegeben

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Modulbeschreibung Modul D0
Modulbezeichnung /
Titel
Schnittstellen zur Schulmathematik
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahl
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 2 Wochenstd. ( 2 x 14 = 28 Std.)
Hausarbeit mit Miniprojekt:
3 Wochenstd. ( 3 x 14 = 42 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 20 Std.)
Gesamt: 3 ECTS ( 90 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Projektarbeit (als Blockveranstaltung in der
vorlesungsfreien Zeit geplant)
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Schnittstellen zur Schulmathematik
Dauer des Moduls 1 Semester, Anwesenheit in Blockkurs in der
vorlesungsfreien Zeit
Inhalt des Moduls Ausgewählte Inhalte in ihrem Bezug zur Schulmathematik,
z.B. Begriff der Differenzierbarkeit von Funktionen einer
reellen Veränderlichen, Konzept des Riemann Integrals,
lineare Gleichungssysteme, analytische Geometrie im
euklidischen Raum; Anwendungsbeispiele zur Motivation
im Schulunterricht; adäquater Computereinsatz für
mathematisches Problemlösen und zur Visualisierung,
insbesondere mit Computer-Algebra-Systemen.
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Vertiefung besonders schulrelevanter Themen in eine für
den Mathematikunterricht geeignete Restrukturierung;
Umsetzen verstandener analytischer Begriffe in die
Erstellung von Unterrichtsmaterial; Fähigkeit, Inhalte des
Schulunterrichts zu motivieren und angemessen
darzustellen; Einsatz von Computer-Algebra-Systemen als
Veranschaulichungsmittel und Hilfssoftware wie auch zum
selbsttätigen Problemlösen
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Keine (außer Immatrikulation)
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Erfolgreiches Absolvieren eines Mini-Projekts
Literatur zum Modul Neu zu konzipierendes Modul speziell für
Lehramtsstudierende Gymnasium

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3 . Module der General Studies

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Modulbeschreibung Modul S1 (Computerpraxis)
Modulbezeichnung / Titel Einführung in die Rechnernutzung und
Programmierung
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Wahlpflicht
Modul-Einordnung General Studies, Professionalisierungsbereich
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 3 Wochenstd. ( 3 x 14 = 42 Std.)
Hausarbeit: 3 Wochenstd. ( 3 x 14 = 42 Std.)
Individuelle Nacharbeit ( 6 Std.)
Gesamt: 3 ECTS ( 90 Std.)
Lehr- und Lernformen Vorlesungen und praktische Übungen, insbesondere am
Computer
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Einführung in die Rechnernutzung und Programmierung
Dauer des Moduls 1 Semester, im wöchentlichen Rhythmus oder als
Blockkurs in der vorlesungsfreien Zeit
Inhalte des Moduls Der Kurs bietet eine leicht verständliche Einführung in den
praktischen Umgang mit Computern und in die
Programmierung, insbesondere für Studierende, die noch
keine oder nur wenig entsprechende Erfahrungen haben.
Behandelt werden u.a.:
- Umgang mit UNIX-Betriebssystem (z.B. LINUX) und
Texteditor
- Grundlegende Konzepte für Algorithmen & AlgorithmenEntwicklung
- Einführung in die Programmierung, anhand einer
konkreten Sprache
- Benutzung math.-wissenschaftlicher Software (z.B.
Matlab, Maple)
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
- Handhabung des Computers als Werkzeug
- Grundkenntnisse in Programmierung und Umgang mit
math.-wiss. Software, wie sie für das weitere Studium
benötigt werden, und als Basis für Kenntnisse, die von
Mathematikern beim Berufseinstieg erwartet werden
- Lösung mathematischer Probleme mit ComputerUnterstützung
- Kenntnis grundsätzlicher Programmierkonzepte, um
andere Programmiersprachen schnell erlernen zu können
Häufigkeit des Angebotes des
Moduls
Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Keine (außer Immatrikulation)
Voraussetzungen für die Vergabe
von Kreditpunkten
Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Übungen
oder Bearbeitung kleiner Projekte
Literatur zum Modul (Auswahl) Wird zu Beginn des Kurses bekannt gegeben

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Modulbeschreibung Modul S2
Modulbezeichnung /
Titel
Präsentationstechniken
Verantwortliche Lehrende Federführend verantwortlich Vorsitzender SK
Mathematik;
Durchführung wechselnd
Modulart (Wahl/ Wahlpflicht/ Pflicht) Pflicht
Modul-Einordnung General Studies, Professionalisierungsbereich
Stundenbelastung der Studierenden
im Modul / Credits
Anwesenheit: 2 Wochenstd. ( 2 x 14 = 28 Std.)
Vortragsvorbereitung . ( 42 Std.)
Ausarbeitung ( 20 Std.)
Gesamt: 3 ECTS ( 90 Std.)
Lehr- und Lernformen Seminar
Dazugehörige Lehrveranstaltungen Präsentationstechniken
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Erarbeitung, Strukturierung und Präsentation von Inhalten
wissenschaftlicher Inhalte, die die Darstellung abstrakter
Begriffe und Resultate erfordern, zum Beispiel aus den
Modulen 1 oder 2
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls
Aufbereitung eines wissenschaftlichen Themas für einen
Vortrag vorgegebener Dauer, Erlernen der Darstellung
abstrakter Sachverhalte und der Konzeption geeigneter
formaler Notation, Auswahl des richtigen Mediums in
Abhängigkeit von Thema und Hörerkreis, schriftliche
Ausarbeitung eines Themas mit elektronischen Medien
Häufigkeit des Angebotes des Moduls Jährlich
Voraussetzungen für die Teilnahme Module M1 und M2
Voraussetzungen für die Vergabe von
Kreditpunkten
Erfolgreicher Seminarvortrag und schriftliche
Ausarbeitung
Literatur zum Modul Abhängig vom gewählten Thema

Modulbeschreibungen Bachelor 2-Fach Modulbeschreibungen Bachelor 2-Fach

 



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