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Textalternate  Modulbeschreibungen Elementarmathematik
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1
Modulbeschreibungen für das Fach Elementarmathematik
im Bachelor of Arts für fachbezogene Bildungswissenschaften
(Elementarbereich, Grundschul- und Sekundarschule)
Inhaltsverzeichnis
1. Module im Basisbereich Elementarmathematik
1.1 EM1 ­ Mathematisches Denken in Arithmetik und Geometrie
1.2 EM2 ­ Mathematisches Modellieren
1.3 EM3 ­ Stochastisches Denken
2. Module im Professionalisierungsbereich Mathematikdidaktik (Sekundarschule)
2.1 MDS1 ­ Theoretische, empirische und konzeptionelle Grundlagen des Lehrens und
Lernens von Mathematik
2.2 MDS2 ­ Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten (mit Fachpraktikum)
3. Module im Professionalisierungsbereich Fachdidaktik Mathematik (Elementarbereich und Grundschule)
3.1 MDG1 ­ Fachdidaktische Grundlagen
3.2 MDG2 ­ Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik I
3.3 MDG3 ­ Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten
4. Module im Spezialisierungsbereich Vertiefte Elementarmathematik (Sekundarschule)
4.1 EM4 ­ Vertieft Elementarmathematik betreiben I
4.2 EM5 ­ Vertieft Elementarmathematik betreiben II
5. Module im Spezialisierungsbereich Elementarmathematik und Lernen (für Elementarbereich und Grundschule)
5.1 EL ­ Elementarmathematik und Lernen
5.2 MDG4 ­ Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik II
6. Abschlussmodule
6.1 EM-A ­ Abschlussmodul Elementarmathematik
6.2 MDG-A bzw. MDS-A ­ Abschlussmodul Mathematikdidaktik

2

3
1. Module im Basisbereich Elementarmathematik

4
Modulbezeichnung EM1 - Mathematisches Denken in Arithmetik und Geometrie
Modul-Einordnung Basisbereich (Grund- und Sekundarschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (im WiSe05/06 und SoSe06: Albers)
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Vorlesung + Übung + Computerpraktikum
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Arithmetik als Prozess im 1. Semester (6 SWS Vorlesung / Übung)
Geometrie erleben im 2. Semester (6 SWS V / Ü / Computerübung)
insgesamt 16 CP
1. Semester:
6 SWS Vorlesung / Übung: 84 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 96 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 60 h
Summe: 240 h = 8 CP
2. Semester:
4 SWS Vorlesung / Übung: 56 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 64 h
2 SWS Computerübung 28 h
Hausübungen am Computer: 32 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 60 h
Kreditpunkte
Summe: 240 h = 8 CP
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalte des Moduls Einführung in arithmetisches Denken: Stellenwertsysteme, Begründen und
Beweisen in der Arithmetik (z.B. durch Punktmuster und vollständige
Induktion), elementare Zahlentheorie, Kombinatorik, evtl. algebraische
Strukturen von Zahlbereichen
Einführung in geometrisches Denken: Kongruenz- und Ähnlichkeitsgeometrie, Längen-, Flächen- und Volumina-Berechnungen, Geometrie des
Raumes und lineare Gleichungssysteme, evtl. Aspekte der analytischen
Geometrie oder der Fraktalen Geometrie
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Entwicklung einer didaktisch sensiblen Fachkompetenz, d.h. hier
Studierende
· kennen mathematische Hintergründe (Begriffe, Sätze, Verfahren) zu
zentralen Inhalten der schulischen Arithmetik und Geometrie
· entwickeln ihre mathematisch-fachsprachlichen Kompetenzen weiter
· lösen aktiv-entdeckend arithmetische und geometrische Probleme mit
unterschiedlichen Strategien, Methoden und Hilfsmitteln (auch dynamische Geometriesoftware und Tabellenkalkulation)
· finden und formulieren eigenständig arithmetische und geometrische
Zusammenhänge und begründen sie auf unterschiedlichen Exaktheitsstufen und mit verschiedenen Argumentationsbasen
· mathematisieren inner- und außermathematische Problemstellungen
Sozialkompetenz: Studierende
· bearbeiten mathematische Aufgaben in Gruppen und kommunizieren
über Mathematik

5
über Mathematik
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Keine
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Bestehen der schriftlichen oder mündlichen Prüfung (2-3h bzw. 20-30
min) im September
Prüfungsvorleistung: regelmäßige Bearbeitung der Hausübungen und Bestehen der Klausur im Februar/März
Literatur zum Modul Müller, Gerhard N. / Steinbring, Heinz / Wittmann, Erich Ch. (2004)
(Hrsg.): Arithmetik als Prozess, Kallmeyer, Seelze.
Müller-Philipp, Susanne / Gorski, Hans-Joachim (2001): Leitfaden Geometrie, Vieweg, Braunschweig.
Zeit Vorlesung im WiSe: voraussichtlich Montag und Donnerstag, 10-12 Uhr
Übungen zeitlich flexibel

6
Modulbezeichnung EM2 ­ Mathematisches Modellieren
Modul-Einordnung Basisbereich (Grund- und Sekundarschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik, Lehrende wechselnd (FB3)
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Vorlesung + Übung + Computerpraktikum
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Mathematisches Modellieren (2 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung und 2
SWS Computerpraktikum in kleinen Gruppen)
2 SWS Vorlesung: 28 h
4 SWS Übungen: 56 h
Miniprojekt 60 h
Hausübungen/Übungsprotokolle und
individuelle Nacharbeit: 56 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 40 h
Kreditpunkte
Summe: 240 h = 8 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalte des Moduls · Einführung in die Modellierung realer Probleme, Modellierungszyklus
· mathematische Grundlagen der Modellierung: Größenbereiche, messtheoretische Grundlagen zu Skalenniveaus, Bedeutsamkeitsproblem etc.
· exemplarische, schulrelevante mathematische Standardmodelle, wie
insbesondere für funktionale Zusammenhänge und Wachstumsprozesse
(Funktionen), aber auch Beispiele wie Wegeprobleme (diskrete Optimierung), lineare Optimierung in Wirtschaftswissenschaften (Gleichungs- und Ungleichungssysteme)
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
reflexive Fachkompetenz: Studierende
- sammeln in der Durchführung eines Miniprojektes eigene Modellierungserfahrungen
- kennen den Modellierungszyklus und seine einzelnen Schritte
- entwickeln ihre Modellierungskompetenzen weiter, d.h. sie
· beschreiben ausgewählte einfache und komplexe Realsituationen mit
mathematischen Mitteln
· kennen und aktivieren mathematische Standard-.Modelle und ordnen
ihnen passende Realsituationen zu
· können Softwarewerkzeuge angemessen zur Modellierung und Auswertung einsetzen (Tabellenkalkulation, Computer-AlgebraSoftware, Dynamische-Geometrie-Software)
· überprüfen und interpretieren die im mathematischen Modell gewonnene Lösung in der jeweiligen realen Situation, bewerten und verändern gegebenenfalls ihren Lösungsweg oder das Modell
· nutzen messtheoretische Grundlagen zur kritischen Reflexion von
Modellierungsansätzen
Methodenkompetenz:
- Studierende planen in Kleingruppen ein Miniprojekt und führen es durch

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Häufigkeit des Angebotes vermutlich zweijährlich (kann im nächsten Jahrgang gegen EM3 getauscht
werden, dann EM2 im 5. Semester)
Teilnahmevoraussetzungen Inhalte des Moduls EM 1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige Bearbeitung der Hausübungen/Aufgabenprotokolle
Prüfung: Absolvieren eines Miniprojekts, ggfl. mündliche oder schriftliche
Prüfung, 20-30 min bzw. 2h (wird zu Beginn der Veranstaltung von Lehrenden festgelegt)
Literatur zum Modul wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Zeit wird noch festgelegt

8
Modulbezeichnung EM3 ­ Stochastisches Denken
Modul-Einordnung Basisbereich (Grund- und Sekundarschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (FB3)
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Vorlesung + Übung
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Stochastik (2 SWS V + 2 SWS Ü)
4 SWS Vorlesung / Übung: 56 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 64 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 60 h
Kreditpunkte
Summe: 180 h = 6 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalte des Moduls Beschreibende Statistik: Sammeln und Darstellen von Daten, Mittelwerte
und Streuungsmaße, Explorieren und Darstellen von Abhängigkeiten erhobener Daten (ggf. mit Software zur explorativen Datenanalyse)
Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie z.B. Zufallsversuche
und ­größen, Gesetz der großen Zahlen, Kombinatorik, bedingte Wahrscheinlichkeit, verschiedene Verteilungen, zentraler Grenzwertsatz, evtl.
Testen von Hypothesen
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Entwicklung einer didaktisch sensiblen Fachkompetenz, d.h. hier
Studierende
· explorieren eigenständig Datensätze und aktivieren dazu statistische
Konzepte und geeignete Software
· kennen die mathematischen Hintergründe (Begriffe, Sätze, Verfahren)
zu zentralen Inhalten der schulischen Stochastik, wie Grundvorstellungen zu Wahrscheinlichkeitsexperimenten
· aktivieren typische stochastische Denkweisen
· modellieren stochastische Probleme mit unterschiedlichen Strategien,
Methoden und Hilfsmitteln (u.a. Tabellenkalkulation und Simulationen)
Methodenkompetenz: Studierende
· bearbeiten mathematische Aufgaben in Gruppen und präsentieren ihre
Ergebnisse
Häufigkeit des Angebotes je nach Kapazität, vermutlich zweijährlich (kann im nächsten Jahrgang
gegen EM2 getauscht werden)
Teilnahmevoraussetzungen Inhalte des Moduls EM1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige Bearbeitung/Präsentation von Hausübungen
Prüfung: schriftliche oder mündliche Prüfung (2h bzw. 20-30min) im
März/April
Literatur zum Modul wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Zeit wird noch festgelegt

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2. Module im Professionalisierungsbereich Mathematikdidaktik
(Sekundarschule)

10
Modulbezeichnung MDS1 - Theoretische, empirische und konzeptionelle
Grundlagen des Lehrens und Lernens von Mathematik
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (AG Didaktik, FB3)
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Sekundarschule)
Modulart Wahlpflicht
Lehr- und Lernformen Vorlesung + Übung, Vorlesung mit integrierter Übung
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Grundzüge der Mathematikdidaktik im 3. Semester
(2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung)
Didaktik eines mathematischen Stoffgebietes der Sekundarstufe 1
im 4. Semester (2 SWS V mit integrierter Ü) (Wahlpflicht)
Kreditpunkte insgesamt 7 CP
3. Semester:
2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung: 56 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit
(z.T. Ferien): 64 h
Summe: 120 h = 4 CP
4. Semester:
2 SWS Veranstaltung: 28 h
(wenige) Hausübungen und
individuelle Nacharbeit: 17 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 45 h
Summe: 90 h = 3 CP
Dauer des Moduls 2 Semester

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Inhalt des Moduls Mathematikdidaktisches Grundlagenwissen über
· allgemeinbildende Aufgaben des Mathematikunterrichts
· grundlegende lerntheoretische und -psychologische Ansätze und ihre
Auswirkungen für die fachbezogene Diagnostik
· fachdidaktisch relevante Ergebnisse der empirischen Bildungs- und
Unterrichtsforschung
· fundamentale Ideen und Grundvorstellungen als zentrale mathematikdidaktische Konzepte
· mathematikdidaktische Befunde und Konzepte sowie konkrete Ansätze
zu wichtigen Lernsituationen (Begriffe bilden, Zusammenhänge entdecken und begründen, Üben, Modellieren, Reflektieren und Systematisieren, Leistungen überprüfen)
· Möglichkeiten und Wirkung der Integration Neuer Medien und vielfältiger Methoden für den Mathematikunterricht
· mathematikphilosophische Hintergründe
· evtl. soziale Aspekte der Gestaltung des Mathematikunterrichts
Konkretisierung des Grundlagenwissens am Beispiel eines mathematischen Stoffgebietes:
· Grundvorstellungen, fundamentale Ideen des Stoffgebietes,
· charakteristische bereichsspezifische Argumentationsweisen, Problemlösestrategien und Mathematisierungsmuster,
· typische Lernerperspektiven im Stoffgebiet (Vorstellungen, Fehlermuster, Verständnishürden, Anknüpfungspunkte ...)
· zentrale didaktische Konzepte und Materialien für den Unterricht des
Stoffgebietes
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls:
Kompetenzerwartungen
Fachdidaktische Kompetenz: Studierende
· verfügen über strukturiertes und vernetztes Grundlagenwissen und
fachdidaktische Konzepte in den aufgeführten Bereichen und können
beides nutzen zur Analyse von Aufgaben, Materialien und Konzepten
· haben erste Erfahrungen in der Planung und Gestaltung von Lerngängen, auch unter Berücksichtigung der Heterogenität der Lernenden, der
Möglichkeiten Neuer Medien und vielfältiger Methoden
· entwickeln fachbezogene diagnostische Kompetenz und analysieren
Eigenproduktionen vor dem Hintergrund theoretischer Kenntnisse über
typische Lernerperspektiven, unterschiedliche Argumentationsbasen,
aufzubauende Vorstellungen u.v.m.
· setzen sich wissenschaftlich mit fachdidaktischer Literatur auseinander
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Inhalte aus Modul EM1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige Bearbeitung von Hausübungen
Prüfung: schriftlich oder mündlich (2h bzw. 15-25min) im September über
beide Teile
Literatur zum Modul Skripten
Zeit noch offen

12
Modulbezeichnung MDS2 - Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und
gestalten (mit Fachpraktikum)
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Sekundarschule )
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (AG Didaktik, FB3)
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Seminare und Schulpraktikum, mit Kleingruppenberatung und
Hospitation
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten I und
II
insgesamt 8 CP
5. Semester:
2 SWS Seminar (zur Vorbereitung und Auswertung der Erkundung und Vorbereitung der
UE):
28 h
Planung und Durchführung
einer diagnostischen Erkundung: 12 h
individuelle Auswertung der Erkundung (inkl.
Bericht):
20 h
Planung der eigenen Unterrichtseinheit: 20 h
individuelle Beratung: 10 h
Summe: 3 CP = 90 h
i.d.R. Ferien zwischen 5. und 6. Semester:
Hospitation / Mitwirkung an Unterricht: 52 h
konkrete Vorbereitung der Unterrichteinheit 20 h
eigener Unterricht 8 h
Erstellung des Praktikumsberichts: 20 h
Kolloquium zum Praktikumsbericht: 1 h
Begleitung und individuelle Beratung: 22 h
Begleitungs- und Auswertungsseminar: 28 h
Kreditpunkte
Summe: 5 CP = 150 h
Dauer des Moduls 1 Semester inkl. Ferien
(Blockveranstaltung zu Beginn des 6. Sem. vor Vorlesungsbeginn)

13
Inhalt des Moduls Wesentliches Ziel ist die kontrollierte Wahrnehmung schulischer
Realitäten und die reflektierte Erfahrung dieser Realitäten. Dabei
sorgt die universitäre Arbeit für eine Anleitung zum Verständnis
und zum Umgang mit der Praxis und die Praxis liefert Anschauungen, die nötig sind, um die theoretischen Ansätze und Forschungen
,,mit Leben zu füllen".
Das Modul soll Analyse und Diagnose mathematischer Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung
von Lernarrangements heranführen. Dabei wird auf vorher behandelte grundlegende Konzeptionen des Fachunterrichts aufgebaut.
In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im bisherigen Studium und im erziehungswissenschaftlichen Praktikum
erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht anzuwenden, zu erproben, auszubauen und zu reflektieren.
Der rekonstruierende Zugriff auf vorfindbare Lern- und Unterrichtsverläufe bietet zugleich die Grundlage für die Konzeption
und Erprobung neuer Lernumgebungen. Auf diesem Wege profitieren auch die beteiligten Schulen: Die Erträge können wertvolle
Anregungen für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts leisten.
Konkrete Inhalte z.B.
· Analyse und Diagnose von Lernprozessen im Fachunterricht und ggf. fächerübergreifenden Unterrichtsphasen
· Strategien, Werkzeuge und Modelle für die Planung und
Gestaltung mathematischer Lernarrangements
· didaktische Analyse mathematischer Inhalte
· Aufgabenkultur
· Materialquellen für den Fachunterricht
· Planung, Durchführung und Reflektion einer Unterrichtseinheit
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls: Kompetenzerwartungen
Fachdidaktische Diagnose-, Handlungs- und Reflektionskompetenz: Studierende
· aktivieren ihr Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien
und Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete
Gestaltung von Lern- und Unterrichtsarrangements
· vertiefen ihre fachbezogene diagnostische Kompetenz durch
die Planung und Durchführung eines diagnostisch fokussierenden Erkundungsprojekts zur Analyse typischer Lernerperspektiven, Argumentationsbasen, Vorstellungen u.v.m.
· kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von Erkundungsdesigns und Lernarrangements
· erwerben Erfahrungen über adäquaten Einsatz und Wirkungen
von Methoden und Fachmedien (Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lern-Software, Schulbücher);
· planen und gestalten erste Lernarrangements gemäß zuvor
formulierter Kriterien (bzgl. Lernziele, Aspekte von Unterrichtsqualität etc.)
· erweitern ihre Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion
des eigenen unterrichtlichen Handelns in der Gegenüberstellung von Planungen und Zielen zu Unterrichtsverläufen und
Lernwirkungen
· nutzen ihre Erfahrungen aus den schulpraktischen Studien für
die Orientierung und Vertiefung des weiteren Studiums
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Modul EM1, sowie Inhalte aus EM 2/3 und MDS1
Erfolgreicher Abschluss des erziehungswissenschaftlichen Praktikums (Modul EW 2)

14
Voraussetzungen für Vergabe von
Kreditpunkten
Prüfungsvorleistungen (zu belegen zum Ende des Moduls):
1. regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminaren ,,Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten I und II",
2. Erfüllung von Praktikumsaufträgen (Durchführung und Auswertung einer empirischen Erkundung zur Analyse von Lernprozessen, Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit)
3. Teilnahme an Beratung, Hospitation und Supervision durch
Lehrende im Modul und Schulmentoren;
4. Bescheinigungen der Praxisinstitutionen über die ordnungsgemäße Absolvierung des Praktikums.
Prüfungsleistungen:
5. Erstellung eines Praktikumsberichts (wesentliche Bestandteile:
Dokumentation der empirischen Erkundung, Unterrichtseinheit; Unterrichtsdokumentationen und Berichte über das Praktikum; Auswertung und Reflexion)
6. Kolloquium zum Praktikumsbericht
Literatur zum Modul wird in Veranstaltung ausgegeben
Zeit wird später festgelegt

15
3. Module im Professionalisierungsbereich Fachdidaktik Mathematik
(Elementarbereich und Grundschule)

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Modulbezeichnung MDG1 ­ Fachdidaktische Grundlagen
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Grundschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Dagmar Bönig (FB12),
Lehrende wechselnd
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Vorlesung mit integrierter Übung
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Mathematischer Anfangsunterricht: Kl. 3/4
(2 SWS Vorlesung mit integrierter Übung)
Mathematischer Anfangsunterricht: Kl. 1/2
(2 SWS Vorlesung mit integrierter Übung)
2 x 2 SWS Vorlesung mit integrierter Übung: 2 x 28 h = 56 h
Vor- und Nachbereitung;
Bearbeitung von Übungen 2,5 x 28 h = 70 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 54 h
Kreditpunkte
Summe: 180 h = 6 CP
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls Ausgehend von der eigenen aktiven Auseinandersetzung mit mathematischen Problemstellungen und der Reflexion des eigenen Lernprozesses
werden Erfahrungen gesammelt, die eine gute Basis für ein besseres Verständnis kindlichen Lernens darstellen.
Inhaltlich geht es um die Erarbeitung mathematikdidaktischen Grundlagenwissens bezogen auf die für die Grundschule relevanten Bereiche (Arithmetik, Geometrie und Sachrechnen). Dabei werden auch fachdidaktisch
relevante Ergebnisse empirischer Forschung eingebunden.
Inhalte:
· Vorstellungen zum Mathematiklernen
· Didaktische Prinzipien des Mathematiklernens
· Ziele des Mathematikunterrichts in der Grundschule
· Vorkenntnisse von Schulanfängerinnen und -anfänger
· Zahlaspekte und kindliche Zahlbegriffsentwicklung
· Verständnis der Rechenoperationen
· Arbeitsmittel im arithmetischen Anfangsunterrichts
· Rechenmethoden im Grundschulunterricht
· Fundamentale Ideen der Geometrie und Beispiele ihrer unterrichtlichen
Realisierung
· Funktionen des Sachrechnens und Möglichkeiten der unterrichtlichen
Umsetzung in der Primarstufe
· Lernschwierigkeiten im Anfangsunterricht
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Studierende
· reflektieren den eigenen (fachlichen) Lernprozess
· verfügen über strukturiertes und vernetztes Grundlagenwissen in den
aufgeführten Bereichen und können dieses nutzen zur Analyse von
Aufgaben und Materialien
· erläutern fachdidaktische Konzepte anhand geeigneter Unterrichtsbeispiele (aus den oben genannten Bereichen)
· entwickeln diagnostische Kompetenz durch Analyse mathematischer
Eigenproduktionen von Schülerinnen und Schülern

17
Eigenproduktionen von Schülerinnen und Schülern
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Inhalte aus EM1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistungen: aktive Teilnahme und Bearbeitung von Hausübungen
Schriftliche oder mündliche Prüfung in den Wintersemesterferien über
beide Teile
Literatur zum Modul Ein Reader mit Basistexten und Begleitliteratur zur Vorlesung wird jeweils
in der ersten Veranstaltung bereit gestellt.
Zeit Mo 15 ­ 17 Uhr (Gruppe 1) / Mi 13 ­ 15 Uhr (Gruppe 2)
(Angebot von mind. 2 Gruppen notwendig, da Veranstaltung auch für die
Studierenden nach bisheriger LPO angeboten werden muss)

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Module MD G2 und G4: Wahlpflichtangebote
Die Studierende können hier aus einem Angebot von Lehrveranstaltungen auswählen.
- Didaktik eines mathematischen Inhaltsbereichs der Grundschule (z.B. Sachrechnen, Geometrie),
ggf. ergänzt durch einen inhaltsübergreifenden Schwerpunkt (z.B. Entdeckendes Lernen, Offener Unterricht, Leistungsbeurteilung, gute Aufgaben, Üben im Mathematikunterricht, Computereinsatz, geschlechtssensitiver Unterricht ....)
- Inhaltsübergreifender Schwerpunkt (z.B. Eigenproduktionen im Mathematikunterricht, Lernschwierigkeiten, Computereinsatz im Mathematikunterricht ....)
Da der Bereich der Arithmetik den inhaltlicher Schwerpunkt in MD G1 bildet sollten Studierende hier
mindestens ein Modul mit einen anderen Inhaltsbereich (Geometrie oder Sachrechnen) wählen.
Die Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten können dabei variieren. Denkbar wären prinzipiell:
- Klausur
- Mündliche Prüfung
- Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung
- Praxisstudie (Planung, Durchführung und Auswertung einer empirischen Erkundung)
Exemplarische Modulbeschreibung:
Modulbezeichnung MDG2 ­ Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik I
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Grundschule)
Verantwortliche
Lehrende
f e d e r f ü h r e n d : D a g m a r B ö n i g ( F B 1 2 ) ,
Lehrende wechselnd
Modulart Wahlpflicht (Angebot s. Vorbemerkung)
Lehr- und Lernformen Seminar oder Vorlesung mit integrierter Übung (4 SWS)
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
D i d a k t i k e i n e s m a t h e m a t i s c h e n I n h a l t s b e r e i c h s
(z.B. Geometrie in der Grundschule, Sachrechnen in der Primarstufe)
2x 2 SWS Vorlesung mit integrierter Übung: 2 x 28 h = 56 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 2,5 x 28 h = 70 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 54 h
Kreditpunkte
Summe: 180 h = 6 CP
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalt des Moduls In dieser Veranstaltung geht es um die systematische Aufarbeitung eines
für den Grundschulunterricht wichtigen Inhaltsbereichs. Ziele und didaktische Prinzipien, Inhalte und Methoden sollen ­ illustriert am Beispiel individueller, kindlicher Lernprozesse ­ konkrete Anknüpfungspunkte für
Konzepte des eigenen Unterrichts bieten.
Inhalte:
· Inhalte, Ziele und didaktische Prinzipien des Mathematikunterrichts
(bezogen auf das Stoffgebiet)
· Zentrale didaktische Konzepte und Materialien für den Unterricht in
dem Inhaltsbereich
· Planung, Durchführung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen an
ausgewählten Beispielen

19
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Studierende
· verfügen über strukturiertes und vernetztes Wissen in den oben aufgeführten Bereichen und können dieses nutzen zur Analyse von Aufgaben und Materialien
· erläutern fachdidaktische Konzepte anhand geeigneter Unterrichtsbeispiele (aus den oben genannten Bereichen)
· entwickeln fachbezogene diagnostische Kompetenz, indem sie Eigenproduktionen von Kindern vor dem Hintergrund der behandelten theoretischen Grundlagen analysieren
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Modul MD G1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prinzipiell flexible Prüfung (s. Vorbemerkungen);
Hier: schriftliche oder mündliche Prüfung (in den Semesterferien) mit
Prüfungsvorleistungen in Form aktiver Teilnahme und Bearbeitung von
Hausübungen
Literatur zum Modul Ein Reader mit Basistexten und Begleitliteratur zur Vorlesung wird jeweils
in der ersten Veranstaltung bereit gestellt.
Zeit Noch offen

20
Modulbezeichnung MDG3 - Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und
gestalten (mit Fachpraktikum)
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Grundschule)
Verantwortliche
Lehrende
f e d e r f ü h r e n d : D a g m a r B ö n i g ( F B 1 2 ) ,
Lehrende wechselnd
Modulart Pflicht
Lehr- und Lernformen Seminare und Schulpraktikum, mit Kleingruppenberatung und
Hospitation
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Math. Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten I und II
insgesamt 8 CPKreditpunkte
5. Semester:
2 SWS Seminar (zur Vorbereitung und
Auswertung der Erkundung und Vorbereitung der UE):
28 h
Planung und Durchführung einer diagnostischen Erkundung:
12 h
individuelle Auswertung der Erkundung
(inkl. Bericht):
20 h
Planung der eigenen Unterrichtseinheit: 20 h
individuelle Beratung: 10 h
Summe: 3 CP = 90 h
i.d.R. in den Ferien zwischen 5. und 6. Semester:
Hospitation / Mitwirkung an Unterricht: 52 h
konkrete Vorbereitung der Unterrichteinheit
20 h
eigener Unterricht 8 h
Erstellung des Praktikumsberichts: 20 h
Kolloquium zum Praktikumsbericht: 1 h
Begleitung und individuelle Beratung: 22 h
Begleitungs- und Auswertungsseminar: 28 h
Summe: 5 CP = 150 h
Dauer des Moduls 1 Semester inkl. Ferien
(Blockveranstaltung zu Beginn des 6. Sem. vor Vorlesungsbeginn)

21
Inhalt des Moduls Wesentliches Ziel ist die kontrollierte Wahrnehmung schulischer
Realitäten und die reflektierte Erfahrung dieser Realitäten. Dabei
sorgt die universitäre Arbeit für eine Anleitung zum Verständnis
und zum Umgang mit der Praxis und die Praxis liefert Anschauungen, die nötig sind, um die theoretischen Ansätze und Forschungen
,,mit Leben zu füllen".
Das Modul soll Analyse und Diagnose mathematischer Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung
von Lernarrangements heranführen. Dabei wird auf vorher behandelte grundlegende Konzeptionen des Fachunterrichts aufgebaut.
In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im bisherigen Studium und im erziehungswissenschaftlichen Praktikum
erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht anzuwenden, zu erproben, auszubauen und zu reflektieren.
Der rekonstruierende Zugriff auf vorfindbare Lern- und Unterrichtsverläufe bietet zugleich die Grundlage für die Konzeption
und Erprobung neuer Lernumgebungen. Auf diesem Wege profitieren auch die beteiligten Schulen: Die Erträge können wertvolle
Anregungen für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts leisten.
Konkrete Inhalte z.B.
· Analyse und Diagnose von Lernprozessen im Fachunterricht und ggf. fächerübergreifenden Unterrichtsphasen
· Strategien, Werkzeuge und Modelle für die Planung und
Gestaltung mathematischer Lernarrangements
· didaktische Analyse mathematischer Inhalte
· Aufgabenkultur
· Materialquellen für den Fachunterricht
· Planung, Durchführung und Reflektion einer Unterrichtseinheit
Lernziele / Qualifikationsziele des
Moduls: Kompetenzerwartungen
Fachdidaktische Diagnose-, Handlungs- und Reflektionskompetenz: Studierende
· aktivieren ihr Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien
und Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete
Gestaltung von Lern- und Unterrichtsarrangements
· vertiefen ihre fachbezogene diagnostische Kompetenz durch
die Planung und Durchführung eines diagnostisch fokussierenden Erkundungsprojekts zur Analyse typischer Lernerperspektiven, Argumentationsbasen, Vorstellungen u.v.m.
· kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von Erkundungsdesigns und Lernarrangements
· erwerben Erfahrungen über adäquaten Einsatz und Wirkungen
von Methoden und Fachmedien (Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lern-Software, Schulbücher);
· planen und gestalten erste Lernarrangements gemäß zuvor
formulierter Kriterien (bzgl. Lernziele, Aspekte von Unterrichtsqualität etc.)
· erweitern ihre Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion
des eigenen unterrichtlichen Handelns in der Gegenüberstellung von Planungen und Zielen zu Unterrichtsverläufen und
Lernwirkungen
· nutzen ihre Erfahrungen aus den schulpraktischen Studien für
die Orientierung und Vertiefung des weiteren Studiums
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Modul EM1 und MDG1, sowie Inhalte aus EM 2/3 und MDG2
Erfolgreicher Abschluss des erziehungswissenschaftlichen Praktikums (Modul EW 2)

22
Voraussetzungen für Vergabe von
Kreditpunkten
Prüfungsvorleistungen (nachzuweisen zum Ende des Moduls):
1. regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminaren ,,Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten I und II",
2. Erfüllung von Praktikumsaufträgen (Durchführung und Auswertung einer empirischen Erkundung zur Analyse von Lernprozessen, Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit)
3. Teilnahme an Beratung, Hospitation und Supervision durch
Lehrende im Modul und Schulmentoren;
4. Bescheinigungen der Praxisinstitutionen über die ordnungsgemäße Absolvierung des Praktikums.
Prüfungsleistungen:
5. Erstellung eines Praktikumsberichts (wesentliche Bestandteile:
Dokumentation der empirischen Erkundung, Unterrichtseinheit; Unterrichtsdokumentationen und Berichte über das Praktikum; Auswertung und Reflexion)
6. Kolloquium zum Praktikumsbericht.
Literatur zum Modul wird in Veranstaltung ausgegeben
Zeit wird später festgelegt

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4. Module im Spezialisierungsbereich Vertiefte Elementarmathematik (Sekundarschule)

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Modulbezeichnung EM4 ­ Vertieft Elementarmathematik betreiben 1
Modul-Einordnung Spezialisierungsbereich (Sekundarschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (FB3)
Modulart Wahlpflichtmodul
Lehr- und Lernformen Vorlesung + Übung + Seminar
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Seminar Argumentieren und Problemlösen (2 SWS Seminar)
Wahlpflichtveranstaltung Zahlaufbau oder Geometrie (1 SWS Vorlesung +
2 SWS Übung mit Seminaranteilen)
2 SWS Seminar: 28 h
individuelle Vor- und Nachbereitung Seminar,
Kurzvortrag oder Lerntagebuch:
50 h
3 SWS Vorlesung/Übung 42 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 40 h
Prüfungsvorbereitung (Ferien): 50 h
Kreditpunkte
Summe: 210 h = 7 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalte des Moduls Seminar Argumentieren und Problemlösen zu verschiedenen mathematischen Inhalten möglich, z.B. Zahlentheorie, Graphentheorie
Veranstaltung Zahlaufbau: Zahlbereiche, Zahlbereichserweiterungen,
algebraischen Grundstrukturen, u.v.m.
oder:
Veranstaltung Geometrie: Euklidische Geometrie in ihrer Axiomatik und
ihrer Erkundung durch dynamischer Geometrie-Software
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Ausbau der Fachkompetenz, d.h. hier Studierende
· vertiefen in intensiv betreuter kleiner Lerngruppe ihre Kompetenzen im
Argumentieren, vergleichen und bewerten unterschiedlicher mathematische Argumentationen
· erfahren und reflektieren in intensiv betreuter kleiner Lerngruppe Problemlösestrategien
· fundieren ihre mathematischen Kenntnisse zu einem zentralen mathematischen Inhalt der Sekundarstufe 1 (Zahlbereiche oder Geometrie)
auch durch axiomatisch-deduktive Theoriebildung
· erfahren Abstraktion und strukturelle Betrachtungen auf mengensprachlicher Ebene als Charakteristikum moderner Mathematik
Personale Kompetenz: Studierende
· entwickeln zunehmend Zutrauen in die eigene Fachkompetenz, insbesondere im Argumentieren und Problemlösen
· übernehmen zunehmend Verantwortung für die eigenen Lernprozesse
Häufigkeit des Angebotes jährlich im Sommersemester
Teilnahmevoraussetzungen EM1

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Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige aktive Teilnahme in allen Veranstaltungen
Prüfung: Kurzvortrag oder Lerntagebuch im Seminar sowie schriftliche
oder mündliche Prüfung über Vorlesung (wird von Lehrenden festgelegt)
Literatur zum Modul je nach konkretem Inhalt der Lehrveranstaltungen
Zeit wird noch festgelegt

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Modulbezeichnung EM5 ­ Vertieft Elementarmathematik betreiben II
Modul-Einordnung Spezialisierungsbereich (Sekundarschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (FB3)
Modulart Wahlpflichtmodul
Lehr- und Lernformen 2 Vorlesungen mit Übung
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
2 Wahlpflichtveranstaltungen zur Elementarmathematik, z.B. Zahlaufbau,
Geometrie, Funktionen, Folgen und Reihen, Algebra oder Diskrete Mathematik (1+1 SWS im 5. Semester, 1+2 SWS im 6. Semester)
insgesamt 8 CP
5. Semester:
2 SWS Vorlesung / Übung: 28 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 32 h
Vorbereitung auf Prüfung (in den Ferien): 30 h
Summe: 90 h = 3 CP
6. Semester:
3 SWS Vorlesung / Übung: 42 h
Hausübungen und individuelle Nacharbeit: 58 h
Vorbereitung auf Prüfung: 50 h
Kreditpunkte
Summe: 150 h = 5 CP
Dauer des Moduls 2 Semester
Inhalte des Moduls Die Vorlesungen spezialisieren sich jeweils auf eines der Themen
· Zahlaufbau oder Geometrie (komplementär zu EM4)
· Funktionen
· Folgen und Reihen
· Diskrete Mathematik
· Algebra
· ...
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Weiterentwicklung der didaktisch sensiblen Fachkompetenz, d.h. hier
Studierende
· kennen mathematische Hintergründe (Begriffe, Sätze, Verfahren) zu
zentralen Inhalten der Schulmathematik und wenden sie verständig an
· finden und formulieren eigenständig mathematische Zusammenhänge
und ordnen sie in den fachlichen Theorierahmen ein
· mathematisieren und lösen inner- und außermathematische Problemstellungen mit unterschiedlichen Mitteln
Methodenkompetenz:
· erweitern des Spektrum an Methoden zur fachspezifischen Auseinandersetzung mit inner- und außermathematischen Inhalten

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· können unterschiedliche mathematische Methoden, Begriffe und Verfahren gezielt und begründet auswählen
· können ihre Arbeitsprozesse eigenständig strukturieren
Häufigkeit des Angebotes jährlich im Sommersemester
Teilnahmevoraussetzungen EM1, mindestens ein Modul aus EM2 bis EM4
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige Bearbeitung der Hausübungen
Prüfung: schriftliche oder mündliche Prüfung über beide Teile oder andere
Prüfungsform (2h bzw. 20-30min)
Literatur zum Modul je nach Lehrveranstaltung
Zeit wird noch festgelegt

28

29
5. Module im Spezialisierungsbereich Elementarmathematik und
Lernen (für Elementarbereich und Grundschule)

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Modulbezeichnung EL ­Elementarmathematik und Lernen
Modul-Einordnung Spezialisierungsbereich (Grundschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (AG Didaktik, FB 3)
Modulart Wahlpflichtmodul
Lehr- und Lernformen Vorlesung mit integrierter Übung + Seminar
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Seminar Argumentieren und Problemlösen (2 SWS Seminar)
Wahlpflichtveranstaltung zur Didaktik der Sekundarstufe 1 (2 SWS)
2 SWS Seminar: 28 h
individuelle Vor- und Nachbereitung Seminar: 30 h
2 SWS Veranstaltung: 28 h
(wenige) Hausübungen und individuelle
Nacharbeit:
17 h
Vorbereitung der Prüfung: 17 h
Kreditpunkte
Summe: 120 h = 4 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalte des Moduls Seminar Argumentieren und Problemlösen zu verschiedenen mathematischen Inhalten möglich, z.B. Funktionen, Zahlentheorie, Graphentheorie
u.v.m.
Veranstaltung zur Didaktik eines mathematischen Stoffgebietes der Sekundarstufe 1: Grundvorstellungen, fundamentale Ideen des Stoffgebietes,
charakteristische bereichsspezifische Argumentationsweisen, Problemlösestrategien und Mathematisierungsmuster, typische Lernerperspektiven,
zentrale didaktische Konzepte und Materialien für den Unterricht des
Stoffgebietes
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Ausbau der Fachkompetenz, d.h. hier Studierende
· vertiefen in intensiv betreuter kleiner Lerngruppe ihre Kompetenzen im
Argumentieren, vergleichen und bewerten unterschiedlicher mathematische Argumentationen
· erfahren und reflektieren in intensiv betreuter kleiner Lerngruppe Problemlösestrategien
Fachdidaktische Kompetenz:
· machen ausgehend von der eigenen aktiven Auseinandersetzung mit
mathematischen Problemstellungen und Reflexion des eigenen Lernprozesses Erfahrungen, die helfen, Lernprozesse von Schülerinnen und
Schülern der Sekundarstufe 1 besser zu verstehen
· analysieren theoriegeleitet mathematische Eigenproduktionen von Lernenden und entwickeln daran ihre diagnostische Kompetenz
· erläutern und begründen didaktische Konzepte anhand geeigneter Unterrichtsbeispiele
Personale Kompetenz: Studierende
· entwickeln zunehmend Zutrauen in die eigene fachinhaltliche und fachdidaktische Kompetenz, insbesondere im Argumentieren und Problemlösen

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didaktische Kompetenz, insbesondere im Argumentieren und Problemlösen
Häufigkeit des Angebotes jährlich im Sommersemester
Teilnahmevoraussetzungen EM1 und Inhalte von MDG1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige aktive Teilnahme in beiden Veranstaltungen,
Prüfung: Kurzvortrag oder Lerntagebuch im Seminar, mündliche oder
schriftliche Prüfung über Vorlesung (15-20 min bzw. 1-2h)
Literatur zum Modul je nach konkretem Inhalt der Lehrveranstaltungen
Zeit wird noch festgelegt

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Module MD G2 und G4: Wahlpflichtangebote
Die Studierende können hier aus einem Angebot von Lehrveranstaltungen auswählen.
- Didaktik eines mathematischen Inhaltsbereichs der Grundschule (z.B. Sachrechnen, Geometrie),
ggf. ergänzt durch einen inhaltsübergreifenden Schwerpunkt (z.B. Entdeckendes Lernen, Offener
Unterricht, Leistungsbeurteilung, gute Aufgaben, Üben im Mathematikunterricht, Computereinsatz,
geschlechtssensitiver Unterricht ....)
- Inhaltsübergreifender Schwerpunkt (z.B. Eigenproduktionen im Mathematikunterricht, Lernschwierigkeiten, Computereinsatz im Mathematikunterricht ....)
Da der Bereich der Arithmetik den inhaltlicher Schwerpunkt in MD G1 bildet sollten Studierende hier
mindestens ein Modul mit einen anderen Inhaltsbereich (Geometrie oder Sachrechnen) wählen.
Die Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten können dabei variieren. Denkbar wären prinzipiell:
- Klausur
- Mündliche Prüfung
- Gestaltung einer Seminarsitzung mit schriftlicher Ausarbeitung
- Praxisstudie (Planung, Durchführung und Auswertung einer empirischen Erkundung)
Exemplarische Modulbeschreibung:
Modulbezeichnung MDG4 ­ Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik II
Modul-Einordnung Professionalisierungsbereich (Grundschule)
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Dagmar Bönig, FB 12
Lehrende wechselnd (AG Mathematikdidaktik, FB 12)
Modulart Wahlpflicht (Angebot s. Vorbemerkung)
Lehr- und Lernformen Seminar / Vorlesung mit integrierter Übung (4 SWS) oder
Seminare (2 x 2 SWS)
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
Hier als Beispiel zum ,,Inhaltsübergreifenden Schwerpunkt"
Gute Aufgaben im Mathematikunterricht
Seminar: 2 x 2 SWS: 2 x 28 h = 56 h
Individuelle Vor- und Nacharbeit: 2,5 x 28 h = 70 h
Planung und Durchführung der Praxisstudie 24 h
Auswertung der Praxisstudie: 30 h
Kreditpunkte
Summe: 180 h = 6 CP
Dauer des Moduls 1 oder 2 Semester
Inhalt des Moduls In dieser Veranstaltung geht es um die systematische Aufarbeitung eines
für den Grundschulunterricht wichtigen Inhaltsbereichs. Ziele und didaktische Prinzipien, Inhalte und Methoden sollen ­ illustriert am Beispiel individueller, kindlicher Lernprozesse ­ konkrete Anknüpfungspunkte für
Konzepte des eigenen Unterrichts bieten.
Inhalte:
· Vertiefung von inhalts- und prozessbezogenen Leitideen des Mathematikunterrichts
· Charakteristika ,,guter Aufgaben"
· Beispiele für gute Aufgaben aus verschiedenen Inhaltsbereichen der
Grundschulmathematik

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· Methoden zur Unterstützung kindlicher Lernprozesse unter Berücksichtigung individuell unterschiedlicher Lernvoraussetzungen und
­wege
· Planung, Durchführung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen an
ausgewählten Beispielen
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Studierende
· verfügen über strukturiertes und vernetztes Wissen in den oben aufgeführten Bereichen und können dieses nutzen zur Analyse von Aufgaben und Materialien
· erläutern fachdidaktische Konzepte anhand geeigneter Unterrichtsbeispiele (aus den oben genannten Bereichen)
· erweitern ihr Repertoire zur didaktischen und methodischen Gestaltung von Mathematikunterricht.
· bauen Ihre Fähigkeit zur Analyse und Planung von Lehr- und Lernprozessen aus und erproben diese in einer speziellen Praxissituation
(empirische Erkundung mit Kindern).
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen Modul MD G1, Inhalte aus MDG3
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prinzipiell flexible Prüfung (s. Vorbemerkungen); hier:
Aktive Mitwirkung am Seminar; Durchführung und Auswertung einer im
Seminar vorbereiteten Praxisstudie (empirische Erkundung mit Kindern)
Literatur zum Modul Aktuelle Literaturliste wird in der Veranstaltung ausgegeben
Zeit Noch offen

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6. Abschlussmodule

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Modulbezeichnung EM-A Abschlussmodul Elementarmathematik
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (FB3)
Modul-Einordnung Abschlussbereich (Grund- und Sekundarschule)
Modulart Wahlmodul (kann auch im anderen Fach oder EW absolviert werden)
Lehr- und Lernformen eigenständige Arbeit, Seminar
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
BA-Abschluss-Seminar (2 SWS)
2 SWS Seminar: 28 h
Vor- und Nachbereitung des Seminars: 32 h
Vorbereitung des eigenen Vortrags: 30 h
eigenständige Arbeit an BA-Arbeit (9 Wochen): 360 h
Kreditpunkte
Summe: 450 h = 15 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Eigenständiges vertieftes Arbeiten an einem elementarmathematischen
Inhalt
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Bachelor-Arbeit in Elementarmathematik (in der Regel eigenständiges
Aufarbeiten math. Probleme durch Literaturarbeit, Schwerpunkt: Strukturiertes Aufschreiben von Mathematik oder eigenständige Anwendung von
Mathematik auf neuen Beispielbereich, Schwerpunkt: reflektiertes Anwenden von Mathematik)
Häufigkeit des Angebotes Jährlich
Teilnahmevoraussetzungen EM1 und EM 2 oder 3
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige aktive Teilnahme im Seminar mit eigenem Vortrag,
Prüfung: BA-Arbeit
Literatur zum Modul je nach Thema
Zeit noch offen

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Modulbezeichnung MDG-A / MDS-A Abschlussmodul Mathematikdidaktik
Verantwortliche
Lehrende
federführend: Vorsitzender der Studienkommission Mathematik,
Lehrende wechselnd (FB3 oder FB 12, jeweils AG Didaktik)
Modul-Einordnung Abschlussbereich (Grund- oder Sekundarschule)
Modulart Wahlmodul (kann auch im anderen Fach oder EW absolviert werden)
Lehr- und Lernformen eigenständige Arbeit, Seminar
Dazugehörige
Lehrveranstaltungen
BA-Abschluss-Seminar (2 SWS)
2 SWS Seminar: 28 h
Vor- und Nachbereitung des Seminars: 32 h
Vorbereitung des eigenen Vortrags: 30 h
eigenständige Arbeit an BA-Arbeit (9 Wochen): 360 h
Kreditpunkte
Summe: 450 h = 15 CP
Dauer des Moduls 1 Semester
Inhalt des Moduls Eigenständiges vertieftes Arbeiten an einem Thema zum Lernen von Elementarmathematik
Lernziele / Qualifikationsziele des Moduls: Kompetenzerwartungen
Bachelor-Arbeit in Elementarmathematik und Lernen (in der Regel fachdidaktische Erkundungsprojekte)
Häufigkeit des Angebotes Jährlich, wenn Kapazität vorhanden
Teilnahmevoraussetzungen EM1 und EM 2 oder 3, MDG1 oder MDS1
Voraussetzungen für Vergabe von Kreditpunkten
Prüfungsvorleistung: regelmäßige aktive Teilnahme im Seminar mit eigenem Vortrag,
Prüfung: BA-Arbeit
Literatur zum Modul je nach Thema
Zeit noch offen

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