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Textalternate  Ordnung über die Erfüllung der Lehrverpflichtung und der Beratungs- und Betreuungspflichten
Fulltext:




Der Akademischen Senat der Universität hat am 20.4.2005 auf Grund des § 2 der Lehrverpflichtungs- und Lehrnachweisverordnung vom 14. Mai 2004 (Brem.GBl. S. 441) (LVNV) gemäß § 80 Abs. Abs. 2 Nr. 14 die folgende Ordnung beschlossen:
Ordnung der Universität
über die Erfüllung der Lehrverpflichtung und der Beratungs- und Betreuungspflichten
der an der Universität Lehrenden
vom 20. April 20051
§ 1
Lehrende
(1) Lehrende im Sinne dieser Ordnung sind alle Hochschullehrer/innen und Lehrkräfte für besondere Aufgaben der Universität
(2) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 21 BremHG und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 23 BremHG sind Lehrende im Sinne dieser Ordnung, soweit sie aufgrund der für ihr Dienstverhältnis geltenden Regelungen oder einer entsprechenden Übertragung die
Verpflichtung zur selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben haben.
§ 2
Aufgaben der Lehrenden
Die Lehrenden der Universität haben jeweils nach Maßgabe der Regelungen im bremischen Hochschulgesetz und der LVNV sowie der übrigen für ihr Dienstverhältnis geltenden Regelungen eine
Lehrverpflichtung sowie die Verpflichtung, an der berufspraktischen Ausbildung, soweit sie Teil des
Studiengangs ist, an Aufgaben der Studienreform und Studienberatung sowie an der Förderung des
Wissens- und Technologietransfers und an der wissenschaftlichen Weiterbildung, an der Selbstverwaltung der Universität und an Prüfungen sowie Prüfungsverfahren mitzuwirken und sich insbesondere im Rahmen ihrer Betreuungsfunktion an der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu
beteiligen.
§ 3
Präsenzpflicht
(1) In der Lehrveranstaltungszeit erfüllen vollbeschäftigte Lehrende ihre Lehr-, Beratungs- und
Betreuungsverpflichtung an vier Tagen pro Woche in der Universität, soweit andere Dienstgeschäfte
eine Abwesenheit nicht erfordern. Die Lehrenden müssen an diesen Tagen in einem ihren Pflichten
nach Satz 1 angemessenen Zeitraum in der Universität präsent sein. Für teilzeitbeschäftigte Lehrende
gelten entsprechend reduzierte Präsenzzeiten.
(2) In der lehrveranstaltungsfreien Zeit müssen die Lehrenden in einem dem Beratungs- und
Betreuungsbedarf der Studierenden angemessenen Umfang in der Universität präsent oder in einer
anderen geeigneten Form erreichbar sein. Daneben wirkt die Dekanin oder der Dekan darauf hin,
dass die Lehrenden auch in dieser Zeit in angemessenem Umfang Sprechstunden durchführen.
1
In der Fassung der Genehmigungsentscheidung vom 16.6.2005
2
§ 4
Lehrverpflichtung bei wechselndem Lehrbedarf
Zur Berücksichtigung eines wechselnden Lehrbedarfs in einem Fach kann der zuständige Dekan oder
die Dekanin im Benehmen mit dem Studiendekan/der Studiendekanin den Umfang der Lehrtätigkeit
für jeweils ein Semester abweichend von der Lehrverpflichtung festlegen. Die Lehrtätigkeit darf dabei
50% der jeweiligen Lehrverpflichtung nicht über- oder unterschreiten. Ist die Lehrverpflichtung in einem Semester untererfüllt, ist dies durch Nachholen binnen eines Jahres auszugleichen; wird die
Lehrverpflichtung überschritten, soll der Ausgleich binnen eines Jahres erfolgen. Über Ausnahmen
entscheidet der Rektor.
§ 5
Mitteilungspflicht über die Durchführung von Lehrveranstaltungen
(1) Nehmen an einer vorgesehenen Lehrveranstaltung weniger als fünf Studierende teil, ist
der/die Lehrende verpflichtet, den Dekan oder die Dekanin unverzüglich, spätestens zwei Wochen
nach Ablauf der Anmeldefrist, zu einer Lehrveranstaltung bzw. nach Beginn der Lehrveranstaltungen,
zu informieren. Der Dekan oder die Dekanin kann für die Anzeige der Lehrenden nach Satz 1 kürzere
Fristen bestimmen.
(2) Das Dekanat entscheidet über die Fortführung oder Einstellung der Lehrveranstaltung und
erörtert gegebenenfalls mit den Lehrenden die Möglichkeit der Bereitstellung eines anderen Lehrangebotes. Der Dekan oder die Dekanin entscheidet über die vollständige oder teilweise Anrechnung
einer nicht weitergeführten oder ersetzten Lehrveranstaltung auf die Lehrverpflichtung.
(3) Ist für eine Lehrende oder einen Lehrenden absehbar, dass sie oder er die Lehrveranstaltung
nicht durchführen kann, ist dies dem Dekanat unverzüglich anzuzeigen. Fallen einzelne Lehrveranstaltungstermine aus oder sollen sie verlegt werden, sind die Lehrenden in jedem Fall verpflichtet, das
Dekanat schriftlich oder per Email unverzüglich bei Bekanntwerden der Umstände zu unterrichten.
§ 6
Lehrnachweis
(1) Die Lehrenden haben zum Ablauf des Sommersemesters eine schriftliche Erklärung über Art
und Umfang ihrer Lehrtätigkeit sowie ihrer Beratungs- und Betreuungstätigkeit in den beiden vorangegangenen Semestern abzugeben. Für wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gemäß § 23
BremHG sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gemäß § 21 BremHG gilt dies im Hinblick auf die ihnen zur selbstständigen Wahrnehmung übertragenen Lehraufgaben. Die Erklärung ist dem Dekan
oder der Dekanin vorzulegen, der oder die sie im Hinblick auf die ordnungsgemäße Erfüllung der
Lehrverpflichtung überprüft. Der Dekan oder die Dekanin fasst die Ergebnisse zusammen, weist dabei
auf Abweichungen hin und legt die Erklärung mit einer Stellungnahme dem Rektor oder der Rektorin
vor.
3
(2) Der Rektor oder die Rektorin legt die Form der Erklärung fest. Sie muss mindestens folgende
Angaben enthalten:
1. Angaben über die geplanten und durchgeführten Veranstaltungen des oder der Lehrenden:
a) Bezeichnung, Art und Anrechnungsfaktor der einzelnen Veranstaltungen,
b) Anzahl der Lehrveranstaltungsstunden und der Wochen oder Tage, an denen die einzelnen
Veranstaltungen abgehalten werden sollten und tatsächlich abgehalten wurden,
c) Angaben zu den Mitveranstaltern im Falle der Beteiligung von mehreren Lehrenden an einer
Veranstaltung sowie ggf. den Absprachen gemäß § 3 Abs. 9 LVNV.
2. Angaben über den Umfang der Lehrverpflichtung des oder der Lehrenden:
a) Regellehrverpflichtung in Lehrveranstaltungsstunden;
b) Reduzierung der Regellehrverpflichtung in Lehrveranstaltungsstunden unter Angabe der
Gründe, der Rechtsgrundlage und der Genehmigungsentscheidung;
c) Übertrag aus dem vorangegangenen und auf das kommende Semester.
3. Angaben über Art und Umfang des Beratungs- und Betreuungsangebots.
Die bereits feststehenden Angaben für die Erklärung sollen vom Fachbereich vorbereitet werden; der
oder die Lehrende überprüft die Angaben des Fachbereichs, korrigiert diese bei Bedarf oder macht
eigene Angaben und gibt eine Erklärung über die Richtigkeit der Angaben ab.
§ 7
Inkrafttreten
Diese Ordnung tritt mit der Genehmigung durch den Senator für Wissenschaft und Bildung in Kraft.
genehmigt mit Schreiben vom 16.6.2005
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Lehrverpflichtung und der Beratungs- und Betreuungspflichten
Ordnung über die Erfüllung der Lehrverpflichtung und der Beratungs- und Betreuungspflichten


 



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