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Textalternate  Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc 2012
Fulltext:




Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang ,,Medical Biometry/
Biostatistics" der Universität Bremen
vom 11. Juli 2012
Der Fachbereichsrat 3 (Mathematik/Informatik) hat auf seiner Sitzung am 11. Juli 2012
gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m.
§ 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBI. S. 339),
zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375),
folgende Prüfungsordnung beschlossen:
Diese fachspezifische Prüfungsordnung gilt in Verbindung mit dem Allgemeinen Teil der
Prüfungsordnungen für Masterstudiengänge (AT MPO) der Universität Bremen vom
27. Januar 2010 in der jeweils gültigen Fassung.
§ 1
Studienumfang und Abschlussgrad
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs ,,Medical Biometry/Biostatistics"
sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer
System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 4 Fachsemestern.
(2) Aufgrund der bestandenen Masterprüfung wird der Abschlussgrad
Master of Science
(abgekürzt M. Sc.)
verliehen.
§ 2
Studienaufbau, Module und Leistungspunkte
(1) Der Masterstudiengang ,,Medical Biometry/Biostatistics" wird als Masterstudium gemäß
§ 4 Absatz 1 AT MPO studiert.
(2) Die Anlagen 1 und 2 regeln die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellen den
Studienverlauf dar.
(3) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht- und Wahlmodule werden mindestens in
zweijährigem Turnus angeboten.
(4) Module im Pflichtbereich werden in deutscher Sprache, Module im Wahlbereich in
können in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
(5) Die den Modulen jeweils zugeordneten Lehrveranstaltungen werden in den
Modulbeschreibungen ausgewiesen.
(6) Module werden als Pflicht- oder als Wahlmodule durchgeführt. Im Wahlbereich werden in
Abhängigkeit von der Dauer des Praktikums Module im Umfang von 4 bis 8 CP erbracht, die
gemäß § 5 Absatz 3 AT MPO in die Masterprüfung einfließen. Sie sind aus folgenden
Bereichen zu wählen:
Spezielle Gebiete der Epidemiologie,
Statistik,
Informatik,
Public Health,
Sozialmedizin,
Health Technology,
Gesundheitsökonomie,
Englisch B2.
(7) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT MPO durchgeführt.
(8) Das Studium beinhaltet ein obligatorisches dreiwöchiges Praktikum zwischen dem 2. und
3. Semester im Umfang von 4 CP. Eine Verlängerung des Praktikums bis höchstens 6
Wochen kann mit maximal 4 CP auf die im Wahlbereich insgesamt zu erbringenden 8 CP
angerechnet werden. Näheres dazu regelt die Praktikumsordnung.
§ 3
Prüfungen
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT MPO durchgeführt Der
Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere
Prüfungsformen zulassen.
(2) Die Wiederholung von Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich
durchgeführten Form erfolgen.
(3) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des
Moduls mitgeteilt. In einigen Modulen können Studienleistungen in Form von
Übungsaufgaben oder Gruppenarbeiten verlangt werden. Anlage 2 weist aus, in welchen
Modulen Studienleistungen erbracht werden müssen.
(4) Prüfungen können in Form von Multiple-Choice-Klausuren durchgeführt werden.
§ 4
Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt gemäß § 22 AT MPO in der
jeweils gültigen Fassung. Prüfungsleistungen, die an Partneruniversitäten erbracht wurden,
mit denen Kooperationsvereinbarungen im Rahmen des Erasmus-/Sokrates-Programmes
bestehen, werden ohne inhaltliche Prüfung anerkannt.
§ 5
Zulassungsvoraussetzungen für Module
Die Anmeldung zu einigen Modulen ist gemäß Anlage 5 nur möglich, wenn zuvor andere
Module erfolgreich abgeschlossen sind.
§ 6
Masterarbeit und Kolloquium
(1) Voraussetzung zur Anmeldung zur Masterarbeit ist der Nachweis von mindestens 60 CP
in den Modulbereichen ,,Biometrie" und ,,Anwendungsfelder und biometrische Grundlagen".
(2) Für die Masterarbeit werden 30 CP vergeben.
(3) Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt 24 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann
auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 8 Wochen genehmigen.
(4) Die Masterarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit mit bis zu 2 Personen erstellt.
Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar,
abgrenzbar und bewertbar sein.
(5) Zur Masterarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Masterarbeit und Kolloquium wird eine
gemeinsame Note gebildet. Die Masterarbeit fließt dabei mit 60% und das Kolloquium mit
40% in die gemeinsame Note ein, die Berechnung erfolgt gemäß § 16 Absatz 3 AT MPO in
der jeweils geltenden Fassung.
§ 7
Gesamtnote der Masterprüfung
Die Gesamtnote wird aus den mit Leistungspunkten gewichteten Noten der Module gebildet.
§ 8
Inkrafttreten
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor am
1. Oktober 2012 in Kraft Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht.
Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2012/13 erstmals im Masterstudiengang
,,Medical Biometry/Biostatisics" ihr Studium aufnehmen.
(2) Die Prüfungsordnung vom 3. Mai 2006 tritt am 30. September 2016 außer Kraft.
Studierende, die bis zum 30. September 2016 ihr Studium nicht beendet haben, wechseln in
die Prüfungsordnung vom 11. Juli 2012. Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen
entscheidet der Prüfungsausschuss nach individueller Sachlage.
Genehmigt, Bremen, den 21. August 2012 Der Rektor
der Universität Bremen
Anlagen:
Anlage 1: Studienverlaufsplan Vollfach
Anlage 2: Modulliste für Wahlpflichtbereich
Anlage 3: Weitere Prüfungsformen (entfällt)
Anlage 4: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren
Anlage 5: Zulassungsvoraussetzungen (sofern nicht in § 5 geregelt)
Anlage 1: Studienverlaufsplan Vollfach Masterstudiengang
Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module
können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden, sofern keine
Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 5 erforderlich sind. Es wird aber dringend angeraten,
die empfohlene Reihenfolge einzuhalten, da der Studiengang nur in zweijährigem Turnus
angeboten wird.
2.
Jahr
4.
Sem.
Masterarbeit
30 CP/P/MP
3.
Sem.
Komplexere
statistische
Modellierung
6 CP/P/KP
Biometrische
Methoden:
Spezielle
Gebiete
12 CP/P/KP
Spezielle
Gebiete der
Medizin
4 CP/P/MP
Wahlbereich
(4-)8 CP/W
1.
Jahr
2.
Sem.
Klinische
Studien,
Gesetze und
Richtlinien
6 CP/P/KP
Statistische
Modellierung
10 CP/ P/ TP
Statistische
Programmierung I
6 CP/P/MP
Grundlagen
der
Epidemiologie
4 CP/P/MP
Pharmakotherapie
6 CP/P/MP
Praktikum
4(-8)
CP/P/MP*
1.
Sem.
Klinische
Studien und
Ethik
6 CP/P/KP
DatenManagement
I 6 CP/ P/KP
Biometrische
Methoden
6 CP/P/KP
Medizinische
Grundlagen
und
Molekulare
Medizin
6 CP/P/MP
P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul, W: Wahlmodul, *das Modul wird mit einer Studienleistung
abgeschlossen.
Ergänzende Angabe für Module mit Teilprüfung
K.-Ziffer Modul CP Aufteilung CP bei TP Anzahl PL
Statistische Modellierung 10 5 im 1. Semester,
5 im 2. Semester
2
Anlage 2 Modulliste
K.Ziffer
Modulbezeichnung CP
MP/ TP/
KP
Aufteilung CP bei
Teilprüfung
PL / SL
(Anzahl)
Modulbereich Biometrie
Biometrische Methoden 6 KP
PL: 1
SL: 1
Statistische Modellierung 10 MP 5/5
PL: 2
SL: 2
Komplexe statistische
Modellierung
6 KP
PL: 1
SL: 1
Grundlagen der Epidemiologie 4 MP PL: 1
Daten-Management 6 KP
PL: 1
SL: 1
Statistische Programmierung 6 MP PL: 1
Biometrische Methoden: Spezielle
Gebiete
12 KP
PL: 1
SL: 1
Anwendungsfelder und Biometrische Grundlagen
Klinische Studien und Ethik 6 KP
PL: 1
SL: 1
Klinische Studien, Gesetze und
Richtlinien
6 KP
PL: 1
SL: 1
Medizinische Grundlagen und
Molekulare Medizin
6 MP
PL: 1
Pharmakotherapie 6 MP PL: 1
Spezielle Gebiete der Medizin 4 MP PL: 1
Weitere Module
Praktikum 4 (-8) MP SL: 1
Wahlbereich:
Module aus folgenden Bereichen:
- Spezielle Gebiete der
Epidemiologie
- Statistik
- Informatik
- Public Health
- Sozialmedizin
- Health Technology Assessment
- Gesundheitsökonomie
- Englisch B2
(4-) 8 Je nach
Anbieter
Je nach
Anbieter
K.-Ziffer = Kennziffer, MP = Modulprüfung, TP = Teilprüfung, KP = Kombinationsprüfung, PL =
Prüfungsleistung (= benotet); SL = Studienleistung (= unbenotet)
Anlage 3: Weitere Prüfungsformen (entfällt)
Anlage 4: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren
§ 1
Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der
Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen/Prüfungskandidaten
ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten
erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur
zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die
Prüfungskandidatin/der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den
wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten
anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin/einem Prüfer
gemäß § 27 AT BPO vorzubereiten. Die Prüferin/der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus,
formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt sie/er das
Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der
Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist
zulässig.
(2) Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu
geeignet sein, die gemäß Absatz 1 Satz 2 zu überprüfenden Kenntnisse der Kandidatinnen/
Kandidaten festzustellen. Die Prüferin/Der Prüfer kann auch einen Pool von gleichwertigen
Prüfungsfragen erstellen. In der Prüfung erhalten Studierende aus diesem Pool jeweils
unterschiedliche Prüfungsfragen zur Beantwortung. Die Zuordnung geschieht durch
Zufallsauswahl. Die Gleichwertigkeit der Prüfungsfragen muss sichergestellt sein. Die
Voraussetzungen für das Bestehen der Prüfung sind vorab festzulegen. Ferner sind für jede
Prüfung
die ausgewählten Fragen,
die Musterlösung und
das Bewertungsschema gemäß Absatz 4
festzulegen.
(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Kandidatin/der Kandidat mindestens 50 Prozent der
insgesamt erreichbaren Punkte erzielt hat. Liegt der Gesamtdurchschnitt der in einer Prüfung
erreichten Punkte unter 50 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte, so ist die Klausur
auch bestanden, wenn die Zahl der von der Kandidatin/dem Kandidaten erreichten Punkte
die durchschnittliche Prüfungsleistung aller Prüfungsteilnehmer um nicht mehr als 15 Prozent
unterschreitet. Ein Bewertungsschema, das ausschließlich eine absolute Bestehensgrenze
festlegt, ist unzulässig.
(4) Die Leistungen sind wie folgt zu bewerten: Wurde die für das Bestehen der Prüfung
gemäß Absatz 3 erforderliche Mindestzahl der erreichbaren Punkte erzielt, so lautet die Note
,,sehr gut", wenn mindestens 75 Prozent,
,,gut" wenn mindestens 50 aber weniger als 75 Prozent,
,,befriedigend" wenn mindestens 25 aber weniger als 50 Prozent,
,,ausreichend" wenn keine oder weniger als 25 Prozent
der darüber hinaus erreichbaren Punkte erzielt wurden.
(5) Erweist sich bei der Bewertung von Prüfungsleistungen, die nach dem Antwort-WahlVerfahren abgelegt worden sind, eine auffällige Fehlerhäufung bei der Beantwortung
einzelner Prüfungsaufgaben, so überprüft die Prüferin/der Prüfer die Prüfungsaufgabe mit
auffälliger Fehlerhäufigkeit unverzüglich und vor der Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen
darauf, ob sie gemessen an den Anforderungen gemäß Absatz 2 Satz 1 fehlerhaft sind.
Ergibt die Überprüfung, dass einzelne Prüfungsaufgaben fehlerhaft sind, sind diese
Prüfungsaufgaben nachzubewerten oder bei der Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht
zu berücksichtigen. Die Zahl der für die Ermittlung des Prüfungsergebnisses zu
berücksichtigenden Prüfungsaufgaben mindert sich entsprechend. Die Verminderung der
Zahl der Prüfungsaufgaben darf sich nicht zum Nachteil der Studierenden auswirken.
Übersteigt die Zahl der auf die zu eliminierenden Prüfungsaufgaben entfallenden Punkte 20
Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte, so ist die Prüfung insgesamt zu wiederholen;
dies gilt auch für eine Prüfungsleistung, in deren Rahmen nur ein Teil im Antwort-WahlVerfahren zu erbringen ist.
(6) Besteht nur ein Teil einer Klausur aus Prüfungsaufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren, so
gilt diese Anlage mit Ausnahme von Absatz 5 Satz 5 2. Halbsatz nur für den im AntwortWahl-Verfahren erstellten Klausurteil.
Anlage 5: Zugangsvoraussetzungen für Module
Bevor Modul ... belegt werden kann, muss Modul ... absolviert worden sein.
Statistische Programmierung Datenmanagement I
Klinische Studien Gesetze und Richtlinien Klinische Studien und Ethik
Komplexere Statistische Modellierung Statistische Modellierung
Darüber hinaus werden inhaltliche Vorkenntnisse, die zur erfolgreichen Absolvierung von
Modulen empfohlen sind, in den Modulbeschreibungen ausgewiesen bzw. bei der
Jahresplanung des Lehrprogramms festgelegt und im Veranstaltungsverzeichnis angegeben.

Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc 2012
Prüfungsordnung Medical Biometry/Biostatistics MSc 2012


 



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