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Universität Bremen - Fachbereich 3 - Mathematik

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Studiengang Mathematik (Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I) (auslaufend bis 30.9.2011)


Anmeldungen zum Staatsexamen nur noch kurze Zeit möglich: bis zum 30.9.2011!!!
Dann endet dieser Studiengang!

Vor den Informationen zum auslaufenden Lehramtsstudium der Hinweis für Erstsemester:
Ab dem Wintersemester 05/06 werden am FB 3 im Fach Mathematik zwei Bachelor-Fächer angeboten, die für Erstsemester die bisherigen Lehramtsstudiengänge ablösen. Diese neuen Studiengänge sind:
Mathematik (Bachelor 2-Fach)
Elementarmathematik im BA FBW
Darauf aufbauend ab dem Wintersemester 08/09 die Masterstudiengänge
Mathematik (Master of Education 2-Fach) (Sekundarstufe II und andere Bildungsbereiche)
Elementarmathematik (Master of Education)





Was erwartet eine angehende Mathematiklehrerin bzw. einen angehenden Mathematiklehrer an der Universität und was wird wiederum von ihr bzw. ihm erwartet? Neben der notwendigen bzw. wünschenswerten Bereitschaft zur aktiven Gestaltung des Studiums stehen die formellen Anforderungen der Studien- und Prüfungsordnung. Hierüber soll diese Seite allgemeine Auskünfte geben.

Grundsätzliches zum (Mathematik-)Lehramtsstudium


Studierende für das „Lehramt an öffentlichen Schulen“, so die offizielle Bezeichnung, können in Bremen zwischen zwei Lehrämtern wählen:

a) dem Lehramt für die Primarstufe und Sekundarstufe I (mit einer der beiden Stufen als Schwerpunkt) oder

b) dem Lehramt für die Sekundarstufe II (entweder nur für SII oder – empfehlenswerter – mit der Ergänzung SI).

Studiert werden in der Regel zwei Unterrichtsfächer, hinzu kommt der Bereich „Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften“ (EGW). Die beiden Fächer und EGW werden ungefähr im Verhältnis 3:3:2 studiert, oder – quantifiziert man den Zeitaufwand – mit einem Umfang von insgesamt 60:60:40 Semesterwochenstunden (SWS). Zur Erläuterung: eine einsemestrige wöchentlich vierstündige Vorlesung zählt als 4 Semesterwochenstunden.

Für beide Lehrertypen (P/SI und SII) schreibt das Bremische Lehrerausbildungsgesetz achtsemestrige, im Prinzip gleichwertige Studien vor. In der Praxis jedoch gibt es im Fach Mathematik gemeinsame fachliche Lehrveranstaltungen für die Gruppe der P/SI-Studierenden auf der einen Seite und die SII- und Diplomstudierenden auf der anderen Seite. Zu dem Studium von 8 Semestern kommt das Halbjahrespraktikum und schließlich noch die Anfertigungszeit für die im Rahmen des ersten Staatsexamens zu erstellende schriftliche Hausarbeit hinzu, welche wahlweise in einem der drei Studienfächer (zwei Unterrichtsfächer und EGW) abgefasst wird.

Das Studium gliedert sich in das

- viersemestrige Grundstudium, das mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen wird;

- das Halbjahrespraktikum im 5. Semester und

- das viersemestrige Hauptstudium, an dessen Ende das Erste Staatsexamen abgelegt wird.

An diese erste Phase der Lehrerausbildung schließt sich dann die zweite Phase mit dem Referendariat und dem Erwerb des Zweiten Staatsexamens an. Daran allerdings ist die Universität in der Regel nicht mehr beteiligt.

Die Prüfungsanforderungen (Prüfungsordnung) können Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Schulpraxis und Lehrerprüfungen (LASL) einsehen und im pdf-Format herunterladen. Hier ein Link auf die entsprechende Seite.

Die fachliche und die fachdidaktische Ausbildung erfolgen im Fachbereich 3 (Mathematik und Informatik), einzige Ausnahme: die im Fachbereich 12 (Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) stattfindende fachdidaktische Ausbildung der P/SI-Studierenden, die den Schwerpunkt P gewählt haben.

In der Prüfungsordnung werden 5 mathematische Stoffgebiete unterschieden, auf die im Folgenden bei den Empfehlungen zum Studienverlauf Bezug genommen wird:

Algebra und Grundlagen der Mathematik
Analysis
Geometrie und Topologie
Angewandte Mathematik
Fachdidaktik


I. DIE MATHEMATIKAUSBILDUNG FÜR DAS LEHRAMT FÜR DIE PRIMARSTUFE UND SEKUNDARSTUFE I MIT SCHWERPUNKT PRIMARSTUFE


Studierende für das Lehramt für die Primarstufe (P) und Sekundarstufe I (SI) mit Schwerpunkt Primarstufe sollten im Grundstudium (1. bis 4. Semester) die zweisemestrige Lehrveranstaltung „Geometrie und Lineare Algebra“ mit je 4 Stunden Vorlesungen und 2 Stunden Übungen im Plenum und weiteren 2 Stunden Übungen im Tutorium pro Woche besuchen, ferner im ersten Semester die „Integrierte Eingangsphase Lehrerbildung“, im dritten Semester eine der beiden (4+2)-stündigen Veranstaltungen

(a) „Elemente der Stochastik“ oder „Elemente der Zahlentheorie und Algebra“

und im vierten Semester eine der Veranstaltungen

(b) „Neue Medien in der Mathematik“ oder „Analysis“.

Bis zum Beginn des 5. Semesters wird eine Zwischenprüfung abgelegt. Es handelt sich um eine mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer oder eine Arbeit unter Aufsicht von 3 bis 4 Stunden Dauer. Sie wird im Stoffgebiet 1 oder 2 und im Stoffgebiet 5 abgelegt. Die Voraussetzungen hierfür, insbesondere die erforderlichen Leistungsnachweise, sind in den Prüfungsanforderungen für das Unterrichtsfach Mathematik angegeben. Ein Faltblatt hierzu ist außerdem bei der Verwaltung des Fachbereichs 3 erhältlich.

Im Hauptstudium (5.-8. Semester) kommen die jeweils im Grundstudium nicht besuchte Veranstaltung aus (a) und (b) und fachdidaktische Veranstaltungen hinzu, ferner Praktika in der Schule.

Danach erfolgt die Erste Staatsprüfung. Die Klausur als abgeschichteter Teil der Abschlussprüfung ist ab dem 6. Fachsemester zu schreiben. Sie ist aus den Stoffgebieten 1 bis 4 zu erbringen. Die Themengebiete der Zwischenprüfung dürfen nicht Gegenstand der Klausur sein. Außerdem muss in einem der beiden Unterrichtsfächer oder im Bereich Erziehungswissenschaften eine schriftliche Hausarbeit angefertigt werden, die sich im Fach Mathematik vollständig auf das Stoffgebiet 5 beziehen kann. Sie ist für das 9. Semester vorgesehen.

Die abschließende Prüfung besteht im Fach Mathematik aus zwei mündlichen Teilprüfungen von je 30 Minuten Dauer, davon eine zu Themen aus den Stoffgebieten 1-4, eine primarstufenbezogen aus dem Stoffgebiet 5. Näheres ist in den Prüfungsanforderungen für das Unterrichtsfach Mathematik aufgeführt.

II. DIE MATHEMATIKAUSBILDUNG FÜR DAS LEHRAMT FÜR DIE PRIMARSTUFE UND SEKUNDARSTUFE I MIT SCHWERPUNKT SEKUNDARSTUFE I


Studierende für das Lehramt für die Primarstufe (P) und Sekundarstufe I (SI) mit Schwerpunkt Sekundarstufe I sollten ebenfalls im Grundstudium (1. bis 4. Semester) die zweisemestrige Lehrveranstaltung „Geometrie und Lineare Algebra“ mit je 4 Stunden Vorlesungen und 2 Stunden Übungen im Plenum und weiteren 2 Stunden Übungen im Tutorium pro Woche besuchen, ferner im ersten Semester eine zweistündige Veranstaltung „Einführung in das Mathematiklehramtsstudium“ (oder eine sechsstündige fachübergreifende Einführungsveranstaltung für das Lehramtsstudium), im dritten Semester eine der beiden (4+2)-stündigen Veranstaltungen

(a) „Elemente der Stochastik“ oder „Elemente der Zahlentheorie und Algebra“,

im vierten Semester die Veranstaltung „Neue Medien in der Mathematik“ oder eine Veranstaltung aus den Stoffgebieten 3 oder 4, sowie eine fachdidaktische Veranstaltung „Grundzüge der Mathematikdidaktik" (vierstündig, evtl. auch im zweiten Semester). In ihr wird die mathematikdidaktische Vorbereitung für das Halbjahrespraktikum integriert.

Bis zum Beginn des 5. Semesters wird eine Zwischenprüfung abgelegt. Sie wird in zwei der Stoffgebiete 1 bis 4 abgelegt. Es handelt sich um eine mündliche Prüfung von zwei mal 30 Minuten Dauer, je eine für jedes Stoffgebiet, oder eine Arbeit unter Aufsicht von 3 bis 4 Stunden Dauer, in der beide zu prüfenden Stoffgebiete zu etwa gleichen Anteilen berücksichtigt werden. Die Voraussetzungen hierfür, insbesondere die erforderlichen Leistungsnachweise, sind in den Prüfungsanforderungen für das Unterrichtsfach Mathematik angegeben. Ein Faltblatt hierzu ist außerdem bei der Verwaltung des Fachbereichs 3 erhältlich.

Im 5. Semester wird ein Halbjahrespraktikum in der Schule absolviert, zu dem es Begleitveranstaltungen und Auswertungsveranstaltungen in beiden Fachdidaktiken und den Erziehungswissenschaften gibt.

Im 6. bis 9. Semester sollen besucht werden:

  • „Analysis“ oder Ausgewählte Anwendungen
  • jeweils die im Grundstudium nicht gewählte Veranstaltung aus
    (a) „Elemente der Stochastik“ oder „Elemente der Zahlentheorie und Algebra“ und
    (b) „Neue Medien in der Mathematik“ oder „Analysis“.
  • fachdidaktische Veranstaltungen, z.B.
    o Didaktik der Algebra oder Didaktik der Geometrie (jeweils 2+2)
    o mathematikdidaktische Seminare zu wechselnden Themen.

Danach erfolgt die Erste Staatsprüfung. Die Klausur als abgeschichteter Teil der Abschlussprüfung kann ab dem 6. Fachsemester geschrieben werden. Sie ist aus den Stoffgebieten 1 bis 4 zu erbringen. Die Themengebiete der Zwischenprüfung dürfen nicht Gegenstand der Klausur sein.

Außerdem muss in einem der beiden Unterrichtsfächer oder im Bereich Erziehungswissenschaften eine schriftliche Hausarbeit angefertigt werden, die sich im Fach Mathematik vollständig auf das Stoffgebiet 5 beziehen kann. Sie ist für das 9. Semester vorgesehen.

Die abschließende Prüfung besteht im Fach Mathematik aus zwei mündlichen Teilprüfungen, davon eine aus dreien der Stoffgebiete 1-4 und eine aus dem Stoffgebiet 5. Letztere dauert mindestens 20 Minuten. Näheres ist in den Prüfungsanforderungen für das Unterrichtsfach Mathematik aufgeführt.


ORIENTIERUNGSWOCHE



Zu Beginn des Wintersemesters findet eine Orientierungswoche für neue Studierende statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen wird dringend empfohlen.


MATHEMATISCHES VORSEMESTER



Das Mathematische Vorsemester ist ein Angebot für alle Studienanfänger und Studienanfängerinnen der Natur- und Geowissenschaften, der Produktions- und Elektrotechnik, der Informatik und Mathematik.

TABELLE: TERMINE, ADRESSEN, BROSCHÜREN, LINKS ETC.


Diese Tabelle findet sich in der allgemeinen Informationsseite zum Mathematik-Lehramtsstudium am Schluss.


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